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Siemens-Aktie: Drei gute Gründe für einen Kauf

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27.01.2016 07:34:00

Die Hauptversammung der Siemens-Aktionäre applaudiert Konzernchef Joe Kaeser für ein gelungenes Quartal. Doch das Öl- und Gasgeschäft bereitet professionellen Investoren Bauchschmerzen. BÖRSE ONLINE nimmt die Strategie unter die Lupe - und nennt drei gute Gründe, warum die Aktie ins Depot gehört. Von Stephan Bauer

Die Börse war am Tag der Siemens-Hauptversammlung klar auf der Seite des Konzernchefs Joe Kaeser. Endlich einmal schlug das Papier des Technologieriesen den deutschen Leitindex deutlich: Während der DAX wegen der Sorgen um die Wirtschaft in China und der Entwicklung des Ölpreises wie so oft sei Anfang 2016 ins Minus schlitterte, freuten sich die Aktionäre über ein dickes Tagesplus. "Wir liegen zeitweise acht Prozent besser als der DAX, meine Damen und Herren", lobte Aufsichtsratschef Gerhard Cromme unter dem Applaus der tausender Anleger in der Münchner Olympiahalle die "eindrucksvolle" Rede des Konzernchefs.

Das hatte es lange nicht mehr gegeben. Joe Kaeser, der Chef, trumpfte auf - mit einer Prognoseanhebung beim Gewinn für das laufende Geschäftsjahr. Und mit der Nachricht, das sich die grundsätzliche Entwicklung des Konzerns zum Positiven wendet. Der Umsatz hatte nicht nur im abgelaufenen Quartal währungsbereinigt um immerhin vier Prozent zugelegt. Das Geschäftsvolumen, das sich im Geschäftsjahr 2015 - wie auch in den vergangenen 15 Jahren kaum vorwärts bewegt hatte - soll endlich wieder nachhaltig wachsen.

"Wir sehen beim Umsatz eine Trendwende, die über das erste Quartal hinausgeht. Der Konzern wird sein operatives Wachstum im laufenden Geschäftsjahr beschleunigen", sagte Vorstandschef Joe Kaeser. Das Sparprogramm "Vision 2020" sei weitgehend umgesetzt und das Unternehmen sei auf gutem Weg, das Einsparziel von nahezu einer Milliarden Euro im laufenden Jahr zu erreichen. Die frei werdenden Mittel wolle der Konzern in Innovationen und noch bessere Kundennähe investieren, lautete seine Botschaft.

Die Stagnation beim Umsatz war einer der Gründe, weshalb das Siemens-Papier dem DAX auf Sicht von zwölf Monaten mit minus 18 Prozent immer noch deutlich hinterher hinkt. Die Reaktion der Börse honoriert das gute Quartal - und den Aufwind im Konzern.

Im Quartal von Oktober und Dezember hatte Siemens deutlich mehr Aufträge verbucht, der Ordereingang stieg dank mehrerer Großaufträge um fast ein Viertel auf 22,8 Milliarden Euro. Der Umsatz erreichte 18,9 Milliarden Euro, das Nettoergebnis stieg um über 40 Prozent auf 1,6 Milliarden. Siemens übertraf damit die Erwartungen der Analysten bei weitem - und schnitt auch besser ab als der Erzrivale General Electric (GE), der Börsianer zuletzt mit schwachem Umsatz enttäuscht hatte.

Auf Seite 2: Kritik von Aktionärsvertretern



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Bildquelle: Michael Dalder/Reuters

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