Sony Aktie [WKN: 853687 / ISIN: JP3435000009]

04.08.2014 16:30:57

Konsolen

Sony-Aktie: Japaner ziehen in Deutschland mit der PS4 Microsofts Xbox One davon


Im Rennen um die Vorherrschaft auf dem Markt für Videospielekonsolen hat Microsoft mit seiner neuesten Konsole gegenüber Sony in Deutschland stark an Boden verloren. Das geht aus den aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens Media Control GfK für den Monat Juni hervor, die www.boerse-online.de vorliegen. Von Thomas Schmidtutz

Danach hat Microsoft von seiner neuen Xbox One seit der Markteinführung im vergangenen November hierzulande gut 170.000 Einheiten verkauft. Von Sonys PS4 gingen im vergleichbaren Zeitraum mit rund 540.000 Stück gut drei Mal so viele Einheiten über die Ladentheke wie von der Xbox One. Zum Vergleich: Von der PS3 hatte Sony in Deutschland bislang insgesamt rund 4,2 Millionen Einheiten abgesetzt und damit doppelt so viele wie Microsoft von seiner Xbox 360.

Auch weltweit hat Sony mit der PS4 bislang die Nase vorn. Insgesamt haben die Japaner zum 30.6. weltweit rund 8,5 Millionen Einheiten ihrer neuen Daddelstation abgesetzt. Microsoft schaffte im vergleichbaren Zeitraum gerade 4,9 Millionen. Allerdings war die Xbox One zum Start in weniger Ländern verfügbar als die PS4. Zudem lag die Xbox One einschließlich der Bewegungssteuerung Kinect zum Start mit rund 500 Euro rund 100 Euro über der PS4, die ohne Bewegungssteuerung in den Handel kam.

Neben dem Preis führen Beobachter die bislang enttäuschenden Verkäufe der Xbox One auch auf hausgemachte Probleme zurück. So hatte Microsoft seine Bewegungssteuerung zunächst rund um die Uhr im Standby-Modus geplant. Dies hatte bei potenziellen Kunden die Furcht vor einer möglichen Überwachung ausgelöst. Zudem hatte Microsoft ursprünglich eine tägliche Authentifizierung der Nutzer vorgesehen.

Aus dem Fehlstart hat Microsoft die Konsequenzen gezogen. Inzwischen gibt es die Xbox One zum Preis von 399 Euro auch ganz ohne Kinect. Andere umstrittene Pläne wie die geplante Authentifizierung oder den Standby-Modus der Kinect hat der Konzern bereits vor dem weltweiten Marktstart kleinlaut wieder eingestampft.

Bei den Softwareverkäufen in Deutschland hat Branchenprimus Electronic Arts (EA) seine Spitzenposition im ersten Halbjahr verteidigt. Über alle Plattformen kamen die Kalifornier auf einen Marktanteil von 16,7% vor Nintendo mit 13,2 Prozent. Auf Rang 3 lag Ubisoft mit 13,1 Prozent. Die Franzosen verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr um einen Platz. Den Erfolg verdankt der größte europäische Videospieleanbieter vor allem seinem neuen Adventure-Game Watch Dogs. Die im Frühjahr gestartete neue Reihe war mit Erlösen von rund 18 Millionen Euro zugleich das umsatzstärkste Spiel in Deutschland.


Bildquelle: Nick Adams/Reuters

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