BERENBERG-STUDIE

Vorsicht, Crashgefahr: Diese fünf Auto-Aktien sollten Anleger verkaufen

Vorsicht, Crashgefahr: Diese fünf Auto-Aktien sollten Anleger verkaufen

WKN: 502391 ISIN: US3453708600 Ford Motor Co.

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15.12.2017 - 18:59
19.09.2017 04:20:00

Die Autobranche feiert sich in Kürze auf der IAA selbst. Doch der Sektor ist im Umbruch und den Aktien der meisten führenden Autobauer bekommt dieser Wandel nicht gut. Denn ihre Kurse befinden sich im Rückwärtsgang. Und wenn es nach den Analysten der Berenberg Bank geht, sind speziell fünf Auto-Produzenten von weiteren Einbußen bedroht. BÖRSE ONLINE erklärt die Gründe für den Pessimismus. Von Jürgen Büttner



Vom 14.-24. September findet in Frankfurt die 67. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) statt. Vor Ort vertreten sind auf einer Ausstellungsfläche von knapp 200.000 Quadratmeter rund 1.000 Aussteller und über 50 Pkw-Marken. Ein Besuch könnte sich lohnen, denn in den vergangenen Jahrzehnten stand die Automobilbranche so im Zeichen des Wandels, wie das aktuell der Fall ist. Schließlich sorgen Elektro-Fahrzeuge und selbstfahrende Autos für viel frischen Wind.



Dazu passt es dann auch, dass das Motto der IAA "Zukunft erleben" lautet und im Mittelpunkt des diesjährigen Branchentreffens in Deutschland die Digitalisierung im Mittelpunkt steht. Das Auto der Zukunft fährt vernetzt und automatisiert, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Verbands der Automobilindustrie. Im Vorfeld versprechen die Verantwortlichen, dass die ganze Innovations-Bandbreite zur Mobilität, von der Digitalisierung über die Elektromobilität bis hin zu neuen Mobilitätskonzepten, insbesondere in Städten, gezeigt wird.


Klingt spannend, interessant ist allerdings, dass bei den Anlegern mit Blick auf die führenden Auto-Hersteller keine große Vorfreude aufkommt. Denn deren Aktienkurse haben schon seit geraumer Zeit zu kämpfen. Dabei sind die fundamental orientierten Analysten im Schnitt positiv gestimmt. Zumindest bewegen sich ihre Kursziele oft deutlich über den aktuellen Notierungen.

Doch es gibt unter den Experten auch kritische Stimmen. So hat sich die Privatbank Metzler erst in der Vorwoche zurückhaltend zu den weiteren Aussichten geäußert. In einer Branchenstudie war neben dem leidigen Diesel-Thema gesättigte oder gar rückläufige Märkte wie in Nordamerika die Rede sowie von hohen Anlaufkosten für neue Elektromodelle und steigenden Rohstoffpreisen die Rede.

Zurückhaltend geben sich auch die Analysten bei Berenberg. Bei dieser deutschen Privatbank ist kein einziger der hausintern abgedeckten traditionellen Autobauer mit einer Kaufempfehlung ausgestattet. Vielmehr gibt es sogar fünf Verkaufsempfehlungen. Zwei davon treffen auch deutsche Anbieter. Mehr zu den Hintergründen für diese vorsichtige Haltung und wohin die Kurse dieser Auto-Produzenten aus Sicht der Berenberg Bank noch fallen können, finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.

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Bildquelle: Cassio Roosevelt/Reuters, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE

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