CFDS

Mittendrin statt nur dabei

Mittendrin statt nur dabei
22.03.2014 10:00:00

Wie funktionieren die Differenzkontrakte in der Praxis? Unser Autor macht den Selbstversuch - und setztmit seinem Geld auf einen steigenden DAX. Von Gian Hessami

Kleiner Kapitaleinsatz, großer Gewinn - das ist genau mein Ding. Mit dieser Erwartung gehe ich am Mittwoch, 19. März 2014, an den Börsenstart. Umsetzen will ich es mit CFDs, Contracts for Difference oder zu Deutsch: Differenzkontrakten.

Damit können Anleger von den Kursbewegungen eines Basiswerts überproportional proitieren. Das heißt, an der Differenz zwischen dem Einstiegs- und dem Ausstiegskurs. Je nach ihrer Markterwartung setzen Anleger mit Long-CFDs auf steigende Kurse oder mit Short-CFDs auf fallende Notierungen.

Mit welchem Faktor die Investoren an den Kursbewegungen teilnehmen, haben sie selbst in der Hand: Wählt man etwa einen Hebel von zehn und der Basiswert entwickelt sich um ein Prozent in die gewünschte Richtung, ergibt sich daraus ein Gewinn von zehn Prozent des Kapitaleinsatzes. Leider hat das Ganze einen Haken: Der Hebel wirkt in beide Richtungen. Bewegt sich der Basiswert nicht in die erwartete Richtung, entstehen hohe Verluste.

Um CFDs handeln zu können, muss man ein Konto bei einem Broker eröffnen. Ich entscheide mich für einen Anbieter, von dem ich weiß, dass hier keine Nachschusspflicht besteht. Denn generell gilt: Sollte die Strategie nicht aufgehen und der Basiswert in die falsche Richtung laufen, kann es dazu kommen, dass die beim Broker hinterlegte Sicherheitsleistung, die Margin, aufgebraucht ist und das Konto ins Minus rutscht. Je nach Regelung des Brokers müssen Anleger dann Geld nachschießen, um das Konto wieder auszugleichen.

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Bildquelle: Julian Mezger

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