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Top-Chance für Mutige: Jetzt US-Hochzins-Anleihen kaufen

Top-Chance für Mutige: Jetzt US-Hochzins-Anleihen kaufen

WKN: 514000 ISIN: DE0005140008 Deutsche Bank AG

12,44 EUR
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26.08.2016 - 17:53
16.02.2016 07:13:00

Mit diesem US-High-Yield-ETF wetten risikofreudige Anleger auf den nahen Turn-Around amerikanischer Ramsch-Anleihen. Von Uli Kühn

Panik an den Börsen: Das hat die Kurse von soliden Staatsanleihen noch einmal nach oben katapultiert. Als Folge schnurrten die ohnehin schon niedrigen Renditen weiter zusammen. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentieren heute nur noch mit 1,65 Prozent. Zweijährige bringen sogar nur noch schlappe 0,65 Prozent. Im Vergleich zu deutschen Staatsanleihen sind selbst diese Micker-Renditen noch toll. Zweijährige Bundesanleihen rentieren derzeit mit minus 0,54 Prozent. Zehnjährige liegen mit 0,22 Prozent ebenfalls schon fast auf der Nulllinie.

Bei diesem Niveau dürfen Anleger kaum noch Gewinne erwarten. Wahrscheinlicher ist, dass es zu Verlusten kommt, sobald sich die verrückten Aktienmärkte wieder beruhigen. Als wesentlich lukrativer dürfte sich dagegen eine mutigere und vor allem längerfristig ausgerichtete Wette erweisen. Wer jetzt in US-Hochzins-Anleihen (High Yield) investiert, kassiert schon heute sehr hohe Renditen von rund neun (!) Prozent. Noch besser: Mittelfristig dürften sich dazu noch stolze Kursgewinne addieren.

Aber eines muss klar sein: US-Hochzins-Anleihen, also Schuldpapiere von Unternehmen mit schlechter Bonität, bieten die Chance toller Gewinne doch sie haben ein deutlich höheres Risiko als Staatsanleihen. Für mutige Anleger könnte jetzt trotzdem der richtige Einstiegszeitpunkt in den US-Hochzins-Markt gekommen sein. In den vergangenen Monaten sind - ähnlich wie die Aktienkurse - auch die Kurse der US-High-Yields dramatisch gefallen. Viele Experten halten das für eine überzogene Entwicklung und rechnen mit einem Turn-Around. Mit dem iShares $ High Yield Corporate Bond (ISIN: IE00B4PY7Y77) gelingt der Einstieg in das US-High-Yield-Segment ohne großen Aufwand und bei minimalen Kosten.

Warum die High-Yield-Wette gute Chancen hat



In den vergangenen Jahren flossen viele Milliarden in die Anleihen amerikanischer Unternehmen mit schlechter Bonität. Doch vor knapp einem Jahr haben die Anleger wieder den Rückwärtsgang reingehauen und massiv Anleihen verkauft. Analog zum Aktienmarkt hat auch bei den High-Yields der rückläufige Ölpreis für Verunsicherung gesorgt. Die Ratio dahinter: Vor allem Gesellschaften aus der US-Ölbranche könnten aufgrund des billigen Öls Probleme bekommen, weil ihre Gewinne einbrechen. Viele Ölfirmen sind zudem kräftig verschuldet, meist über Anleihen, die sie in den vergangenen goldenen Jahren bei den Anlegern platzieren konnten. Jetzt scheint plötzlich die Rückzahlung der aufgenommenen Gelder gefährdet.

Da ist wohl was dran. Bereits im 2. Halbjahr 2015 ist die Zahl der Pleiten von Hochzinsemittenten im Energiesektor auf 28 gestiegen, nach 13 Ausfällen im 1. Halbjahr. Je länger die Ölpreise niedrig bleiben, desto öfter wird es Pleiten geben. Dennoch sollten Anleger beachten, dass der Energiesektor nur ungefähr 15 Prozent des US-Hochzinsmarktes ausmacht.

Gelitten haben in den vergangenen Monaten jedoch nicht nur die Anleihenkurse der Ölfirmen, sondern das gesamte US-Hochzins-Segment. Derzeit reicht die Rendite der US-High-Yields in der Spitze, also bei besonders schlechten Emittenten, bis fast neun Prozent heran. Der Risikoaufschlag (Spread) gegenüber US-Staatsanleihen liegt dementsprechend mit etwa sieben Prozentpunkten so hoch wie zuletzt in der Finanzkrise. Solch ein riesiger Abstand ist ungerechtfertigt - und wird früher oder später wieder schrumpfen, argumentieren immer mehr Experten. Behalten sie Recht, werden die Kurse der High-Yield-Papiere wieder nach oben schnellen.

Auf Seite 2: Es bleiben noch Risiken



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