Mandelbrot Asset Management bringt marktneutralen Aktienfonds
· Börse Online Redaktion
Wilhelm Berghorn will die Not der Anleger nutzen und hat gemeinsam mit dem Frankfurter Fondshaus Universal-Investment den marktneutralen Aktienfonds Mandelbrot Market Neutral Germany (ISIN: DE000A14N8Q7) ausgetüftelt. Die Strategie des Fonds ist darauf ausgelegt, einen jährlichen Ertrag von 8,0 Prozent zu erzielen, bei einer moderaten Volatilität von bis zu 12 Prozent. "Das macht den Fonds nicht nur für Aktienanleger interessant", sagt Berghorn, "sondern insbesondere auch für konservative Anleger, die ein moderates Risiko-Rendite-Niveau suchen."
Berghorn will den Umstand nutzen, dass die Aktienmärkte keineswegs effizient sind und es entgegen der klassischen Kapitalmarkttheorie möglich sei, den Markt langfristig und strukturell zu schlagen, so die Überzeugung des Geschäftsführers von Mandelbrot Asset Management. Die Anlagestrategie ist relativ einfach: Der Fonds investiert in 15 Aktien aus DAX, MDAX und TecDAX und stellt dieser Position im gleichen Umfang eine Short-Position im DAX-Future entgegen, "um das Marktrisiko zu minimieren", wie Berghorn erklärt. "Unter dem Strich erhält der Anleger damit den Performance-Unterschied zwischen dem Aktienportfolio und dem Aktienmarkt."
Um einen positiven Ertrag zu generieren, ist es also notwendig, dass die gekauften Aktien besser laufen als die Gesamtheit der DAX-Titel - Berghorns Aktien müssen also eine Überrendite erzielen. Dies will er über eine Aktienselektion erreichen, die auf einer "regelmäßigen, proprietären Trendbewertung mit anschließendem Ranking und Neugewichtung aller Titel" basiert. Notfalls, sofern keine positive Renditeerwartung durch die Trendbewertung abgeleitet werden kann, dürfe der Fonds auch bis zu 100 Prozent des Vermögens in Bankguthaben halten. Der Maximalverlust des Fonds soll auf 13 Prozent begrenzt bleiben, was allerdings nicht garantiert wird.
Der Mandelbrot Market Neutral Germany wurde am 28.07.2015 aufgelegt. Der maximale Ausgabeaufschlag beträgt 5,0 Prozent, die laufenden jährlichen Kosten des Fonds liegen bei 2,0 Prozent. Zusätzlich werden auf die absolut positive Wertentwicklung eines Jahres 10 Prozent Erfolgshonorar fällig (mit High-Watermark).
Fazit: Der Anlageerfolg des Fonds steht und fällt mit der Fähigkeit des Fondsmanagements, tatsächlich die Outperformer unter den deutschen Aktien herauszupicken. Ob dies gelingt, muss sich zeigen.
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