Die Immobilienpreise sind zuletzt deutlich gefallen und haben den stärksten Rückgang seit der Finanzkrise erlebt. Dementsprechend besorgt sind Besitzer um ihre Anlagen. Doch dies macht jetzt Hoffnung auf eine Trendwende:

In einer am Montag veröffentlichten Auswertung hat die Plattform ImmoScout24 Anlegern im Immobilienmarkt wieder etwas Hoffnung auf eine Erholung gemacht. Denn seit den Zinserhöhungen der EZB hängt der Häusermarkt nicht nur in einer Schieflage, die Preise für Objekte sind auch deutlich gefallen.

Das macht Immobilienbesitzern jetzt Hoffnung

Doch mit den fallenden Preisen am Immobilienmarkt könnte es bald vorbei sein. So teilte ImmoScout24 mit, dass die Angebotspreise in vier der acht wichtigsten Metropolen in Deutschland bereits über dem Vorjahresniveau liegen. Ursache dafür ist eine plötzlich ansteigende Nachfrage nach Wohneigentum.

Hintergrund dieses plötzlich steigenden Interesses dürften die Bauzinsen sein. Letztere sind im Jahresverlauf und mit Aussicht auf eine Zinssenkung der EZB zuletzt deutlich gefallen. Aktuell bewegen sich die Finanzierungskosten zwischen 3,5 bis 4,0 Prozent pro Jahr.

Ist das wirklich die Wende am Immobilienmarkt?

Wie erwartet sind sinkende Zinsen der Auslöser für eine Erholung des Immobilienmarktes, der in den vergangenen 24 Monaten durch niedrige Transaktionsvolumen, hohe Angebotspreise und eine schwindende Käuferzahl in die Schieflage geraten ist.

Trotzdem sehen einige Experten die Preise von Immobilien als weiterhin erhöht an, besonders mit Blick darauf, dass der Rückgang im Jahr 2023 “nur” 8,4 betrug.

Dementsprechend darf aktuell zumindest noch in Zweifel gezogen werden, ob es sich hierbei wirklich um eine Trendwende am Immobilienmarkt handelt. Immerhin ist nicht zu erwarten, dass die Zinsen schnell weiter sinken, da Kürzungen der EZB bereits in den Konditionen eingepreist sind.

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