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KLAUS BUHL

China-Crash, Nahost-Krise und Januar-Effekt: Ist das Börsenjahr 2016 jetzt im Eimer?

15.01.2016 07:18:00

Obwohl der Jahreswechsel und die Tage bis etwa zum 10. Januar zu den saisonal erfolgreichsten zählen, müssen wir derzeit das Gegenteil beobachten. Der innere Markt trübt sich erneut ein und zyklische Indizes wie der DAX und die Transportaktien markieren neue Verkaufssignale.

von Klaus Buhl

Liebe Anlegerinnen und Anleger,

autsch, da gibt es nichts zu beschönigen. Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und schon liegen wir Investoren um etwa 7 % unter Wasser und gegenüber "Mr. Market" im Nachteil. Das hat sich die Mehrheit der Anleger natürlich ganz anders vorgestellt, vor allem da der Jahreswechsel zu den lukrativsten Zeitabschnitten an der Börse gehört. Kein Wunder, dass man heute in den Medien schon wieder sehr viel über den berüchtigten Januar-Effekt lesen kann, demzufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen schlechten Januar ein enttäuschendes Börsenjahr folgt. Immerhin erleben wir aktuell den schwächsten Start in ein neues Jahr seit dem Crash-Jahr 2008.

Die Ursache für den diesjährigen Fehlstart ist natürlich schnell in den politischen Spannungen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien, dem weiter schwachen Ölpreises sowie dem Einbruch der chinesischen Börse gefunden. Kein Wunder, dass viele Anleger sofort reflexartig an eine Wiederholung des Kursgemetzels vom August des vergangenen Jahres denken und sich durch Verkäufe in Sicherheit bringen. Wieder einmal ist der Fluchtinstinkt der Anleger stärker als die Vernunft - vor allem wenn man sich vergegenwärtigt, dass das gleiche Ereignis an der Börse in der Regel nur einmal einen nachhaltigen Schrecken verbreitet. Daher gehe ich übrigens auch davon aus, dass der DAX die wichtige Unterstützung zwischen 10.200 und 10.000 Punkten verteidigen wird, obwohl das Umfeld für die Bullen keinen guten Eindruck macht.

Ich gebe gerne zu, dass es an schwachen Tagen nicht einfach ist, sich gegen die Mehrheit der Pessimisten zu stellen. Trotzdem sollten Sie aber bedenken, dass Aktienkurse direkt die Emotionen der Anleger reflektieren. Und seit Wochen ist der Pessimismus der Investoren fast mit den Händen zu greifen. Eine wichtige Frage muss also heute lauten: welche neuen Probleme können heute oder in den nächsten Tagen auftauchen, um die Kurse noch weiter nach unten zu drücken? Solange keine wirklich neuen schlechten Nachrichten zu erkennen sind, gehe ich davon aus, dass auch im neuen Jahr schwache Marktphasen in einem volatilen Umfeld gute Kaufgelegenheiten sind. Auch wenn es heute nicht danach aussieht.

Da Sie heute wenig positives über die Börse lesen und hören, beginne ich zwar mit einem sehr düsteren Chart des Dow Jones Transportindex, liefere Ihnen aber später auch einige positive Argumente und Grafiken für den weiteren Börsenverlauf.

Auf Seite 2: Transportindex taucht ab



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Bildquelle: Libra Invest

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