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ENI-Aktie: Attraktive Expressrendite nach starkem Comeback

ENI-Aktie: Attraktive Expressrendite nach starkem Comeback

WKN: 897791 ISIN: IT0003132476 Eni S.p.A.

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23.10.2017 - 17:55
02.08.2017 04:50:00

Der italienische Ölkonzern ENI legte am Freitag beeindruckende Unternehmenszahlen für das zweite Quartal vor. Mit dem nachfolgend aufgeführten Memory Express Zertifikat können Anleger bei reduziertem Risiko eine attraktive Renditechance wahrnehmen. Von Jörg Bernhard




Beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn gelang dem Unternehmen ein eindrucksvoller Turnaround. Nachdem im vergleichbaren Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 317 Millionen Euro zu Buche schlug, verdienten die Italiener in den Monaten April bis Juni 463 Millionen Euro. Beim Nettogewinn gelang mit 18 Millionen Euro ebenfalls die Rückkehr in die Gewinnzone (Q2 2016: -446 Millionen Euro). Dadurch wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Zu verdanken war dies vor allem dem um neun Prozent gestiegenen Ölpreis sowie den Einsparungen auf der Kostenseite. Dank neuer Ölfelder in Ghana und Indonesien gelang der Firma eine Produktionssteigerung um drei Prozent p.a. Außerdem bestätigte das Management die bisherigen Prognosen. Wenngleich die Ölmärkte derzeit von einem hohen Maß an Unsicherheit gekennzeichnet sind, stehen die Chancen auf positive Ergebnisse recht gut.



Nach den vorgelegten Quartalszahlen haben drei Investmentbanken ihre bisherigen Kaufempfehlungen für ENI bestätigt. Dabei handelte es sich um UBS, S&P Capital IQ und Goldman Sachs. Deren prognostizierten Kursziele schwanken zwischen 16 und 17 Euro. Für den italienischen Blue Chip spricht auch die aktuelle Dividendenrendite in Höhe von über fünf Prozent. Wird diese nicht angezweifelt, sollte der Titel nach unten hin gut abgesichert sein. Mit Blick auf den von Analysten prognostizierten Gewinn pro Aktie sehen die Perspektiven sehr gut aus, schließlich soll dieser von 0,56 Euro (2017) auf 1,12 Euro (2020) glatt verdoppeln.


Unter charttechnischen Aspekten tendierte die ENI-Aktie in den vergangenen fünf Jahren sukzessive in tiefere Regionen. Vor drei Jahren kostete der Titel zeitweise mehr als 20 Euro, generierte im Zuge der Ölpreisbaisse mit dem Unterschreiten der 200-Tage-Linie aber ein klares Verkaufssignal. Auch in diesem Jahr war ein solches Ausstiegssignal zu beobachten. Halt fand die ENI-Aktie im Bereich von 13 Euro, wo eine markante Unterstützungszone verläuft. Sollte sie nicht erfolgreich verteidigt werden, wäre der nächste Boden bei 12,20 Euro angesiedelt. Außerdem lieferte Anfang Juli der Timingindikator Relative-Stärke-Index mit dem Überwinden der Marke von 30 Prozent ein charttechnisches Kaufsignal. Alles in allem kann man ENI gute Chancen auf eine erfolgreiche Bodenbildung attestieren.

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Bildquelle: Eni S.p.A.

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