Wie ein Fels in der Brandung präsentiert sich die K+S-Aktie, seit das Übernahme-Interesse des kanadischen Wettbewerbers Potash publik wurde: Heute auf Platz 2 in der DAX-Liste (nach der vom Streik befreiten Deutschen Post), im Wochen-Vergleich als einziger Wert im Plus und auf Monats-Basis ohnehin um 25 Prozentpunkte vor der zweitplatzierten Lanxess.

Bei den Analysten wurden zuletzt Kursziele zwischen 37 und 55 Euro herum gereicht. Und selbst wenn die Aktie leicht zum ersteren zurück fällt, kann dieser Schein auf Sicht von weniger als einem halben Jahr um 51 Prozent zulegen. Dazu muss die K+S-Aktie am Bewertungstag 16. Dezember bei mindestens 37,00 Euro notieren. Angesichts einer Basis bei 32,00 Euro würde man bei der Spekulation erst im Minus enden, wenn die Notierung dann unterhalb von 35,31 Euro liegt.

Selbst rein charttechnische kann man argumentierten, dass die Obergrenze am Laufzeitende behauptet wird: der durch die Tiefs von Oktober und Juni definierte Aufwärtstrend wird den 37er-Cap im Laufe des November, also rechtzeitig erreichen. Ganz schwierig ist es dennoch, einen geeigneten Stopp zu finden. Idealer Weise setzt man nicht viel mehr ein als das, was man auch bereit ist zu verlieren. Flankierend kann der Stop loss zunächst bei tiefen 40 Cent platziert und wöchentlich um 10 Cent angehoben werden.



Name: K+S-Capped-Call

WKN: HY9Z73

Aktueller Kurs: 3,26 € / 3,31 €

Basis/Cap: 32,00 € / 37,00 €

Laufzeit: 16.12.15

Stoppkurs: 0,40 €

Anpassung Stoppkurs: +0,10 €/Woche

Zielkurs: 5,00 €



Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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