Zu neuem Leben erwacht die K+S-Aktie und überwindet dabei den im Sommer 2015 etablierten Abwärtstrend. Fundamentale Phantasie kommt vor allem von der möglichen Abspaltung der Salzsparte mit potenziellem IPO. Zudem gibt es Gerüchte über eine Kapitalerhöhung zu etwa 26 Euro (zwei Euro höher als aktuell) die komplett ein Ankerinvestor übernehmen könnte. Wir gehen tendenziell Long.

Besonders attraktiv mit 61 Prozent Potenzial bis September ist der ausgewählte Capped-Call mit 24er-Obergrenze. Notiert der MDAX-Wert am 13. September mindestens auf diesem Niveau, dann wird das Derivat dieses Plus machen. Angesichts einer Basis bei 22,00 Euro liegt der Break-Even der Spekulation bei 23,24 Euro.

Eine entscheidende Unterstützung findet sich aktuell um 22/22,60 Euro, wo sich der gebrochene Abwärtstrend, vor allem aber die mittelfristig bedeutsame 55-Tage-Linie und der achtmonatige Aufwärtstrend bewegen. Die beiden letzteren steigen an und laufen während der nächsten Wochen und Monate an den Cap heran. Die Trendlinie wird die 24er-Zone im Juli erreichen.

Ein erster Stopp wird bei 77 Cent und damit noch einmal recht deutlich unter dem Zwei-Wochen-Tief des Derivats platziert. Von dort aus wird der Stoppkurs dann sukzessive um drei Cent wöchentlich angehoben und das Anfangsrisiko von 48 Prozent kontinuierlich reduziert.



Name K+S-Capped-Call
WKN HU8X0D
Aktueller Kurs 1,19 € / 1,24 €
Laufzeit 13.09.17
Basis/Cap 22,00 € / 24,00 €
Stoppkurs 1,60 €
Anpassung Stoppkurs +0,04 € / Woche
Zielkurs 5,00 €

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de