INVESTMENT DES TAGES

Osteuropäische Aktien: Die Chance im Ausverkauf

Osteuropäische Aktien: Die Chance im Ausverkauf
20.01.2016 17:00:00

Der CECE-EUR-Index notiert auf dem tiefsten Stand seit Mai 2009 und ist damit an einem wichtigen Fibonacci-Retracement angekommen. Wir setzen auf eine Stabilisierung und machen Jagd auf den Bonus. Von Stefan Mayriedl



Es ist der nächste antizyklische Versuch, in den CECE-EUR-Index zu investieren, welcher die Aktienmärkte von Polen, Tschechien und Ungarn beinhaltet. Aktuell fällt der auf den niedrigsten Stand seit Mai 2009 auf ein unter Fibonacci-Gesichtspunkten höchst interessantes Niveau.

Im Bereich von 1200 Punkten liegt das logarithmische 61,8-Prozent-Retracement der 2009/2011er-Aufwärtswelle. Insofern lässt sich ein enger Stop loss setzen mit dem sich der Chance-Risiko-Mix attraktiv gestalten lässt - ohnehin mit Hilfe des ausgewählten Bonus-Zertifikats.

Der Schein wird um 30 Prozent steigen, sofern die Schwelle bei 1100 Punkten bis zum 21. Dezember intakt bleibt. Schauen wir uns einmal ein negatives Szenario an, bei dem auf eine Stoppkurs verzichtet wird: selbst ein Sturz an das Crash-Tief von 2009 um 800 Zähler würde bei dem Schein lediglich für einen Verlust von etwa 33 Prozent sorgen. An jeder Erholung von dort aus würde man wieder eins zu eins profitieren.

Wir aber würden anders agieren, und zwar noch nicht direkt unterhalb der 1200er-Marke die Reißleine ziehen, spätestens dann aber leicht oberhalb der Schwelle, was in etwa einem Zertifikats-Kurs von 11,10 Euro entsprechen könnte. Daraus ergäbe sich ein Verlustrisiko von lediglich 7 Prozent. Gewinnmitnahmen werden im Gegenzug bei einem Anstieg um 25 Prozent mitgenommen, was bei gutem Verlauf bereits deutlich vor Laufzeitende möglich sein sollte.



Name: CECE-EUR-Bonus-Cap

WKN: RC0DKA

Aktueller Kurs: 11,86 € / 11,94 €

Schwelle/Cap: 1100 Pkt. / 1550 Pkt.

Laufzeit: 21.12.16

Stoppkurs: 11,10 €

Zielkurs: 14,90 €



Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de


Bildquelle: Fotolia

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