Am Freitag sind die mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten aus den USA gemeldet worden, die entscheidend für die nächsten Maßnahmen der Notenbank Fed sind. Das bedeuten die Ergebnisse und das sind die Auswirkungen auf Aktien, ETFs, Gold, Bitcoin und Zinsen.

Die US-Arbeitsmarktdaten für den September sind am Freitag veröffentlicht worden und sorgen für eine Überraschung an den Märkten, denn es wurden deutlich weniger Jobs geschaffen als erwartet.

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US-Arbeitsmarktdaten gemeldet

Konkret wurden 29.000 neu geschaffene Jobs gemeldet, das liegt deutlich unter den Markterwartungen in Höhe von 90.000 Stellen. Gleichzeitig lag die Arbeitslosenquote in den USA mit 4,2 Prozent leicht höher als die zuvor geschätzten 4,1 Prozent.

Derweil zeigte sich bei den Stundenlöhnen eine deutliche Verlangsamung des Wachstums. Statt 0,3 Prozent stiegen die Vergütungen lediglich um 0,1 Prozent.

Auch die im August geschaffenen Stellen wurden von offizieller Seite nach unten korrigiert. Statt 162.000 Jobs wurden nur 133.000 geschaffen.

Alles in allem präsentiert sich der Arbeitsmarkt damit deutlich schwächer als erwartet, was ein extrem positives Signal für die Börse ist.

Das bedeuten die Zahlen für Aktien, Gold, Bitcoin und Zinsen

Denn angesichts eines schwächeren Arbeitsmarktes und weniger Lohnwachstums entfallen der US-Notenbank Fed wichtige Argumente für weitere Zinsanhebungen. Hintergrund: Die Institution hat ein duales Mandat und muss sich neben der Preisniveaustabilität auch mit der Beschäftigung auseinandersetzen.

Ist der Arbeitsmarkt nun überraschend schwach, kann die Wirtschaft nicht durch weitere Zinsschritte belastet werden. Für die Börsen ist das ein gutes Signal. Entsprechend ging es mit den Kursen in den USA als auch in Deutschland nach oben. Bitcoin und Gold gewannen ebenfalls.

An den Zinsmärkten kam es derweil zu fallenden Renditen, auch der US-Dollar gab nach.  

Wie geht es jetzt an der Börse weiter?

Die neuen Arbeitsmarktdaten liefern also einen wichtigen Impuls für eine weitere Aufwärtsbewegung an den Märkten, da nun davon ausgegangen wird, dass die Fed in diesem Jahr nicht zwei sondern nur einmal die Zinsen anhebt.

Möglicherweise könnte das einer der Katalysatoren für eine Jahresendrallye sein. Wer sich für diese positionieren will, der sollte unbedingt einen Blick auf den exklusiven Report "Kurz vor dem Ausbruch - Die besten Aktien für die kommende Jahresendrally" werfen. Analysiert werden darin ein Value-Wert, eine heiße Krypto-Wette und ein KI‑Profiteur. Für Anleger bieten sich mit den passenden Derivaten die Chance auf bis zu 463 Prozent Gewinn.

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Häufig gestellte Fragen

Wie fielen die US-Arbeitsmarktdaten für September aus?

In den USA wurden 29.000 neue Stellen geschaffen und damit deutlich weniger als die erwarteten 90.000. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,2 statt der geschätzten 4,1 Prozent. Die Stundenlöhne stiegen um 0,1 Prozent statt um 0,3 Prozent, und die Zahl der im August geschaffenen Stellen wurde von 162.000 auf 133.000 nach unten korrigiert.

Wie reagierten Aktien, Gold, Bitcoin und Anleihenrenditen auf die Daten?

Die Kurse an den US-amerikanischen und deutschen Börsen stiegen, ebenso gewannen Gold und Bitcoin. An den Zinsmärkten sanken die Renditen; auch der US-Dollar gab nach.

Warum könnten die schwachen Arbeitsmarktdaten die Fed und die Börsen beeinflussen?

Ein schwächerer Arbeitsmarkt und geringeres Lohnwachstum nehmen der Fed wichtige Argumente für weitere Zinserhöhungen. Deshalb wird nun erwartet, dass sie die Zinsen in diesem Jahr nur einmal statt zweimal anhebt. Die Daten könnten damit einen Impuls für eine weitere Aufwärtsbewegung und möglicherweise eine Jahresendrallye liefern.