Die Angst vor einem Platzen der KI-Blase ist in den vergangenen Wochen nochmal deutlich gewachsen. Doch Larry Fink vom größten Vermögensverwalter der Welt, BlackRock, sieht aktuell ein ganz anderes Risiko.
An der Börse ist die Sorge um ein Platzen der KI-Blase in den letzten Handelstagen wieder lauter geworden und entsprechend stark ging es mit den Kursen der vermeintlichen Gewinner-Aktien wie CoreWeave und Co. nach unten.
Doch laut BlackRock-Chef Larry Fink schätzt der Markt die aktuelle Situation in der Branche ganz falsch ein. Der CEO des weltgrößten Vermögensverwalters sieht ein ganz anderes Risiko.
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Das ist in Wahrheit das größte Risiko für Börse und KI-Boom
So sagte Fink in einem Interview mit NBC: „Die Nachfrage nach Rechenleistung wächst schneller als das Angebot. Ich sehe alles andere als eine Blase. Ich sehe zunehmende Engpässe.“
Im Weiteren ging der Vermögensverwalter auf die verschiedenen Knappheiten wie Fachkräftemangel, Strom- und Energieknappheit, Chipknappheit und Speicherknappheit ein. Doch während das die These von einer Fortsetzung des KI-Booms stützt, sieht Fink darin auch ein Risiko.
„Ich befürchte vielmehr, dass wir die Umsetzung nicht schaffen und die Chance nicht nutzen können, Amerika im KI-Wettlauf zum Sieger zu machen“, sagte er. Dies würde dann vermutlich auch bedeuten, dass die aktuellen Bewertungen der Unternehmen, die als KI‑Profiteure gelten, nicht tragbar sind und so ein Abverkauf an der Börse erfolgen könnte.
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KI-Risiko an der Börse bleibt bestehen
Larry Fink sieht also keine Übertreibung in der KI‑Branche, aber trotzdem das Risiko, dass es zu Verwerfungen kommt, wenn die aktuellen Pläne nicht umgesetzt werden können.
Entsprechend besteht unter dem Strich laut dem Vermögensverwalter doch ein Risiko mit Blick auf die KI-Aktien, wenngleich von einer anderen Seite.
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Häufig gestellte Fragen
Was sieht Larry Fink als größtes Risiko für den KI-Boom?
Larry Fink sieht das Risiko, dass die Umsetzung der KI-Pläne an Engpässen scheitert. Dazu zählen Fachkräftemangel sowie knappe Energie, Chips und Speicher.
Warum hält Larry Fink die KI-Branche nicht für eine Blase?
Die Nachfrage nach Rechenleistung wächst seiner Einschätzung nach schneller als das Angebot. Er sieht deshalb vor allem zunehmende Engpässe statt einer Übertreibung in der Branche.
Was könnte passieren, wenn die KI-Pläne nicht umgesetzt werden?
Dann könnten die Bewertungen von Unternehmen, die als KI-Profiteure gelten, nicht tragbar sein und ihre Aktienkurse unter Druck geraten.
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