5 Prozent Zinsen per annum, garantiert für 5 Monate – das wäre wohl der Traum für viele deutsche Sparer. So ein Konto gibt es in Deutschland tatsächlich – aber nur eine kleine Gruppe profitiert davon.

Viele Sparer und Geldanleger stehen vor derselben Frage: Wohin mit Liquidität, die nicht ungenutzt auf dem Konto liegen soll, aber bei Bedarf sofort verfügbar bleiben muss? Und wenn schon, dann soll das Geld natürlich auch anständige Zinsen über der Inflationsrate abwerfen.

Der Anbieter Finom positioniert sich mit seinem Zinskonto genau für diesen Zweck und kombiniert jetzt einen extrem starken Neukunden-Zins mit flexibler Verfügbarkeit. Zum Einstieg bietet Finom einen garantierten Top-Zins von erstaunlichen 5 Prozent pro Jahr, garantiert für die ersten fünf Monate. Nach Ablauf dieser Startphase hängt die Verzinsung vom gewählten Tarif ab und liegt bei bis zu 1,75 Prozent pro Jahr.

Der erste Haken

Tarif? Tatsächlich hat Finom mit dem Angebot keine privaten Kleinsparer im Blick – sondern Gewerbetreibende. Das Kontio gibt es nämlich nur als Teil eines Geschäftskontos für Freiberufler und Unternehmen, zu dem ein umfangreiches Leistungs-Paket inklusive Buchhaltungssoftware, E-Rechnungs-Tool und Cashback-Funktion gehört. Dafür ist der monatliche Preis von wirklich günstig: Der Solo-Plan ist kostenlos, das Basic-Paket für Einzelunternehmen gibt es schon ab 8,99 Euro im Monat. Dann ist der Zugriff jedoch auf zwei Nutzer begrenzt. Schon im Tarif Smart für 23,99 Euro ist die Nutzerzahl unbegrenzt. Die Spanne reicht bis 249 Euro im Monat für größere Mittelständler.

Nach Ablauf der 5-Monate werden im Solo-Plan 0,1 Prozent pro Jahr auf Guthaben bis 10.000 Euro gezahlt, im Basic-Plan sind es 0,75 Prozent bis 50.000 Euro, im Smart-Plan 1,0 Prozent bis 100.000 Euro, im Pro-Plan 1,5 Prozent bis 150.000 Euro und im Grow-Plan 1,75 Prozent bis 200.000 Euro. Wer also höhere Guthaben effizient verzinsen möchte, sollte genau nachrechnen, ob sich das möglicherweise trotz des etwas höheren Paketpreises rechnet.

Wer sich die 5 Prozent zum Start sichern möchte, sollte die aktuellen Bedingungen prüfen und den passenden Plan auswählen.

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Die zweite Besonderheit

Es handelt sich allerdings nicht um ein typisches Sparkonto: Laut dem Anbieter werden die Gelder in risikoarme Geldmarktfonds investiert. Damit gilt keine Einlagensicherung wie bei Spareinlagen. Trotzdem gelten Geldmarktfonds als sehr risikoarme Anlageform. Zudem wird das Geld laut Finom bei einer regulierten EU-Investmentgesellschaft verwahrt. Das bedeutet: Kundengelder sind streng von anderen Gesellschaftsmitteln getrennt. Die Fondsanteile gehören auch im unwahrscheinlichen Fall der Insolvenz den Kunden selbst.

Besonders interessant: Die Zinsen werden täglich berechnet und dem Guthaben gutgeschrieben. Damit ergibt sich ein zusätzlicher, kleiner Zinseszinseffekt und die Entwicklung des Vermögens lässt sich kontinuierlich nachvollziehen.

Alternativen für Privatanleger

Wer kein Freiberufler oder Einzelunternehmer ist, kann das tolle Angebot leider nicht nutzen. Doch keine Sorge: Auch für Privatkunden gibt es derzeit attraktive Neukundenangebote. So bietet die Consorsbank 3,4 Prozent garantiert für drei Monate – und ein Wertpapierdepot gibt es kostenlos dazu.

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