Für Sparer sind Festgeldkonten ein wichtiger Baustein, um das eigene Geld zinssicher anzulegen. Eine bekannte Bank hat jetzt den Zins stark reduziert. Eine interessante Alternative gibt es bereits.

Die Süd-West-Kreditbank, oder kurz SWK-Bank, bot einen Festgeldzins von bis zu 3,5 Prozent p.a. an. Allerdings hat das Geldhaus in der vergangenen Woche den Rotstift gezückt und die Zinssätze für die verschiedenen Festgeldmodelle angepasst. Eine spannende Alternative kommt jetzt etwas überraschend von der Bigbank*.

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Bigbank fährt große Zinsoffensive

Statt 3,5 Prozent p.a. gibt es bei der SWK-Bank jetzt nur noch 3,1 Prozent p.a. Festgeldzinsen*. Dennoch bietet das Geldhaus weiterhin zahlreiche verschiedene Laufzeiten von einem Monat bis hin zu zehn Jahren. Daher liegt die Bank somit eher im Durchschnitt, statt wirklich zu überzeugen. Konkurrenz kommt jetzt allerdings von der Bigbank. Einen direkten Vergleich der Zinsen beider Geldhäuser finden Sie nachfolgend:

Laufzeit Zinsen bei Bigbank Zinsen bei SWK-Bank
1 Monat 2,25 % p.a. 0,60 % p.a.
3 Monate 2,50 % p.a. 1,75 % p.a.
6 Monate 2,80 % p.a. 2,45 % p.a.
12 Monate 3,05 % p.a. 2,90 % p.a.
24 Monate 3,15 % p.a. 3,10 % p.a.
36 Monate 3,20 % p.a. 3,10 % p.a.
48 Monate 3,20 % p.a. 2,85 % p.a.
Maximale Laufzeit 3,20 % p.a. 3,00 % p.a.

Interessierte Sparer sollten dennoch einige Dinge beachten. Die SWK-Bank legt eine recht hohe Mindesteinlage von 10.000 Euro fest. Bei der Bigbank sind es lediglich 1.000 Euro. Allerdings können Sparer bei der SWK auch bis zu 250.000 Euro anlegen, bei der Bigbank liegt die Obergrenze bei 100.000 Euro. Ein weiterer Unterschied liegt in der Einlagensicherung. Die Süd-West-Kreditbank stammt aus Deutschland, daher greift hier die gesetzliche Einlagensicherung über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Die Bigbank hat ihren Hauptsitz in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Dadurch greift hier die Einlagensicherung nach EU-Recht. Allerdings schützen beide Varianten bis zu 100.000 Euro. In puncto jährlicher Zinsausschüttung und kostenloser Kontoführung gibt es keine Unterschiede.

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Darum kann auch die SWK-Bank noch punkten

Wer nur auf die Zinsen achtet und kein Problem mit der Einlagensicherung-Regulation hat, greift bei der Suche nach einem guten Festgeld-Deal* zur Bigbank. Allerdings kann auch die SWK-Bank noch immer überzeugen: Wer für einen Zeitraum von zwei Jahren mehr als 100.000 Euro anlegen möchte, ist mit dem deutschen Geldhaus* besser beraten. Wer jedoch geringere Summen in ein Festgeld investiert, macht mit dem Bigbank-Deal aktuell nichts falsch. Die estnische Bank bietet in Deutschland derzeit auch einen Tagesgeld-Kracher an, bei dem Sparer einen Zins von 4,05 Prozent p.a. geboten bekommen. Somit lockt das Finanzinstitut aus Estland überraschenderweise gleich mit zwei Top-Deals.

Wenn die Angebote dennoch nicht in Frage kommen, finden Sie zahlreiche weitere Anbieter im Festgeld-Vergleich von BÖRSE ONLINE.

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Weiterführende Links

Häufig gestellte Fragen

Welche Laufzeit ist bei Festgeld aktuell am sinnvollsten?

Das hängt davon ab, wie lange Sie auf Ihr Geld verzichten können und ob Sie Zinsänderungen erwarten. Kürzere Laufzeiten bieten mehr Flexibilität, längere Laufzeiten oft Planungssicherheit. Wer das Zinsniveau absichern will, achtet zusätzlich auf die Entwicklung am Markt.

Wie sicher ist Festgeld im Ausland?

Entscheidend ist die jeweilige Einlagensicherung und deren Höhe. Innerhalb der EU sind in der Regel bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert, dennoch sollten Sparer das Land und die konkrete Sicherung genau prüfen. Für größere Summen kann eine Aufteilung auf mehrere Banken sinnvoll sein.

Ist Tagesgeld eine bessere Alternative als Festgeld?

Tagesgeld ist flexibler, weil das Geld täglich verfügbar bleibt. Festgeld kann dafür planbarere Zinsen bieten, weil das Kapital für eine feste Laufzeit gebunden ist. Welche Lösung besser passt, hängt vor allem von Liquiditätsbedarf und Zinserwartung ab.

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