SpaceX gilt vielen als Zukunftsstar - doch ein erfahrener Fondsmanager warnt vor überzogenen Erwartungen und möglichen Risiken. Im Gespräch geht es außerdem um KI, Ölpreis, Fed-Konflikte und die Frage, warum manche gefeierten Trends an der Börse trügerisch sein können.
Frank Fischer hält die Bewertung von SpaceX für „ein aufgeblasenes Monster“. Zeichnen würde er die Aktie niemals, vor einem möglichen Börsengang warnt er ausdrücklich. Im Gespräch mit Smartes Geld erklärt der Fondsmanager von Shareholder Value, warum manche gefeierten Zukunftsunternehmen riskanter sein könnten, als viele Anleger glauben.
Auch bei KI widerspricht Fischer dem Mainstream. Künstliche Intelligenz verändere die Bewertung von Aktien radikal und könne enorme Produktivitätsfortschritte bringen. Gleichzeitig würden Prognosen schwieriger. Nvidia sei wegen des hohen Innovationsdrucks kein Investment, Amazon dagegen schon. Selbst investiere er indirekt in KI.
Beim Ölpreis wird Fischer konkret: Er könne Einfluss auf die US-Zwischenwahlen haben. Spätestens ab Juni müsse der Preis sinken, ein Friedensschluss könnte ihn sogar rasant drücken. Zugleich warnt der Experte vor Märkten, die „manipuliert werden wie nie zuvor“. Auch Konflikte innerhalb der US-Notenbank Fed zwischen Kevin Warsh und Jerome Powell sieht der Fondsmanager kritisch.
Warum Fischer Scout24 nachkaufen würde und wieso er Donald Trumps Umfang mit Stablecoins kritisch sieht - das komplette Interview sehen Sie auf Youtube im Kanal Smartes Geld.