Ein international tätiger Autozulieferer lockt mit einer Rendite von fast zehn Prozent pro Jahr bis 2031. Lohnt es sich einzusteigen?
Mittelstandsanleihen sind aus dem Blick vieler Anleger geraten. Nun sorgt ein alter Bekannter des Segments mit einer neuen Schuldverschreibung für Aufmerksamkeit: Ein international tätiger Autozulieferer bietet für ein bis 2031 laufendes Papier eine Rendite von rund 10 Prozent pro Jahr.
Das kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Geschäftszahlen zuletzt etwas aufgehellt haben. Im ersten Halbjahr 2026 sank der Umsatz zwar leicht auf 83 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg jedoch auf 8,5 Millionen Euro, und unter dem Strich stand ein kleiner Gewinn. Auch der Anteil des Geschäfts mit Elektro- und Hybridantrieben legte zu.
Ganz ohne Risiko ist die hohe Verzinsung nicht: Die Anleihe ist unbesichert, und das Umfeld für Autozulieferer bleibt anspruchsvoll. Das Unternehmen hat bislang keine Anleihe ausfallen lassen, in der Vergangenheit jedoch wiederholt Umtauschangebote für ältere Papiere genutzt. Die Rendite geht daher mit einem erhöhten Risikoprofil einher. Wie die Anleihe einzuordnen ist und worauf Anleger achten sollten, lesen Sie in der neuen Ausgabe von Euro am Sonntag.
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