Künstliche Intelligenz bleibt das zentrale Börsenthema – doch die nächsten Gewinner könnten laut Fondsmanager Johannes Hirsch ganz woanders zu finden sein. Im Interview erklärt er, warum Cybersecurity und China an Bedeutung gewinnen, weshalb Oracle besonders gefährdet ist und wann er beim Goldpreis zugreifen würde.

Künstliche Intelligenz bleibt das große Börsenthema – doch die Gewinner von morgen müssen nicht die von heute sein. Davon ist Johannes Hirsch, Geschäftsführer und Fondsmanager der Vermögensverwaltung Antea, überzeugt. „KI-Profiteure können ganz andere sein als bisher“, sagt er im Interview mit „Smartes Geld“. So habe bislang kaum jemand Cybersecurity auf dem Schirm. Zugleich verkürze China seinen KI-Rückstand zu den USA dramatisch.

Auch bei den Tech-Giganten verschieben sich die Kräfte. „Das Monopol der Hyperscaler ist Geschichte“, sagt Hirsch. Besonders skeptisch beurteilt er Oracle: Der Konzern sei sogar „stark gefährdet“.

An den Börsen beginnt saisonal die beste Zeit, „aber die Probleme türmen sich auf“, warnt Hirsch. Dennoch hält der Fondsmanager eine Jahresendrally in den letzten vier bis fünf Wochen für wahrscheinlich. Klare Vorstellungen hat er beim Gold: „Beim Goldpreis von 4000 Dollar kaufe ich.“ Vor allem China könnte künftig als großer Goldkäufer auftreten, hinzu kämen weitere Staaten in Fernost.

Warum Anleiherenditen und Aktien komplexer zusammenspielen als gedacht, wie Trumps Ausgabenprogramme die US-Verschuldung treiben und weshalb sich der US-Konflikt mit Iran nach den Zwischenwahlen entspannen könnte, erklärt Hirsch im vollständigen Interview auf dem Youtube-Kanal „Smartes Geld“.

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