Bitcoin erholt sich, doch Zinsen bleiben das große Thema: Oliver Michel und Johanna Krämer geben täglich Orientierung und zeigen, worauf Kryptoanleger jetzt achten sollten.

Nach dem Tief bei rund 57.800 US-Dollar hat Bitcoin kräftig zugelegt. Doch trägt die Erholung, oder folgt noch einmal ein Dämpfer? Oliver Michel, Gründer und Vorstand der börsennotierten tokentus investment AG, sieht den Boden als gesichert an. Wahrscheinlich teste die Leitwährung zunächst noch einmal den Bereich um 80.000 Dollar, bevor sie sich dem Widerstand bei 97.000 Dollar nähere. Gelingt der Sprung darüber, kämen Kursziele zwischen 100.000 und 111.000 Dollar ins Spiel. Zugleich mahnt der Kryptoprofi zur Gelassenheit, denn nach starken Schüben folgen meist Atempausen. Rückenwind liefert das Kapital: Spot-ETFs sammelten zuletzt binnen einer Woche rund 2,4 Milliarden Dollar ein.

Der Zinsfaktor

Wie sich der Markt weiterbewegt, hängt stark vom Zinsumfeld ab. Hohe Zinsen belasten riskante Anlagen wie Bitcoin, sinkende Zinsen gelten dagegen oft als Rückenwind. Anleger blicken deshalb gespannt auf Inflation, Arbeitsmarkt und Konjunktur: Verliert der Preisauftrieb an Kraft, können die Notenbanken den Fuß vom Gas nehmen. Sicher ist das nicht. Ein starker Dollar oder eine schwache Verbraucherstimmung können die Hoffnung schnell dämpfen.

Wie wichtig ein kühler und klarer Kopf bei der Kryptoanlage ist, zeigte zuletzt der Token Quant, der binnen vier Tagen um 300 Prozent explodierte. Viele wollten sofort einsteigen, aus Angst, den Zug zu verpassen. Michel stellte ihn dagegen bewusst erst in der Woche darauf vor, „weil ich vermeiden wollte, dass die Leute sofort in die Bewegung hineinkaufen“. Denn wer nach einem solchen Sprung kauft, startet leicht mit Verlusten. Genau hier hilft der Börsendienst Krypto-Insights: Der Dienst gibt Anlegern Struktur und zeigt, wann ein Einstieg Sinn ergeben kann und wann Geduld die bessere Strategie ist — und das bequem per Telegram-App direkt auf ihr Smartphone.

Bitcoin Chart
Foto: Boersenmedien AG

Zwei Profis, ein Format

Hinter dem Dienst stehen Michel und Johanna Krämer. Krämer berichtet als Chefkorrespondentin für DER AKTIONÄR TV aus dem Handelssaal der Deutschen Börse und erklärt Markt und Konjunktur verständlich. Michel ist seit 2016 im Kryptosektor aktiv. Seit Mai 2023 sprechen beide jeden Dienstag auf Youtube in „BITCOIN & ALTCOINS“. Wie gut Michel den Markt liest, zeigte zuletzt der Rücksetzer: Bitcoin lief exakt auf den Pfad, den er in der Sendung der Vorwoche als erste Alternative skizziert hatte. Die Sendung bildet den Rahmen für Anlagestrategie und Austausch. In Krypto-Insights gehen sie weiter in die Tiefe: Sie ordnen Konjunktur und Geldpolitik ein und stellen Coins und Token vor, die aus ihrer Sicht spannend sind, im Interview aber keinen Platz finden.

Michels optimierter HODL-Ansatz bildet dabei das Fundament. „HODL“ meint in der Szene, Positionen zu halten, statt hektisch zu verkaufen. Michel setzt in Bullenmärkten auf steigende Kurse, sichert Gewinne nahe der Hochs und wartet in Bärenmärkten mit seinem Cash an der Seitenlinie, um zu günstigen Preisen zurückzukehren. Day-Trading und Hebel sind für ihn tabu. Punktlandungen verspricht er nicht, denn Bitcoin „wird nicht einfach so 100 Prozent machen“, verliere dafür aber auch nicht so schnell 50 oder 20 Prozent. Seine Empfehlungen stützt er auf wertige Coins mit starker Anwendung, die auch einmal einen Krypto-Winter überstehen können.

Banner Werbeartikel Krypto-Insights 10/26
Foto: Boersenmedien AG

Wer solche Chancen nicht verpassen will, braucht einen Marktkompass, denn der Markt läuft rund um die Uhr, und wer nur gelegentlich hinschaut, erfährt von Wendepunkten oft erst, wenn sie vorbei sind. Krypto-Insights liefert Updates, die Einordnung der weltweiten Börsen, mögliche Ein- und Ausstiegspunkte und Einblicke in Coins wie NEAR, der seit der Empfehlung um rund 250 Prozent zulegte. Für 19,90 Euro im Monat kommt alles via Telegram aufs Smartphone. Mehr Informationen unter: krypto-insights.de.

Mehr erfahren