(neu: Kurse, Kommentar zu JPMorgan)
FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Prozess der Übernahme durch die Unicredit
Darüber hätte den Aktien dann ein Hoch seit 2009 gewunken, doch zu einem weiteren Vorstoß kam es unmittelbar vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed zunächst nicht. Anleger nutzten das nochmals erhöhte Anfangsniveau schnell zu Gewinnmitnahmen, die den Kurs dann über ein Prozent ins Minus drückten. Die Aktien der Deutschen Bank
Der gesamteuropäische Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks
Am Abend gehen Marktteilnehmer überwiegend von einer Leitzinserhöhung der US-Notenbank Fed aus - trotz der Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Senkungen. Laut der NordLB liegt die am Markt implizierte Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte bei über 94 Prozent. Für gewöhnlich heißt es, dass höhere Zinsen im Bankensektor das Kreditgeschäft theoretisch wieder attraktiver machen können.
Mit Blick auf die Commerzbank verwies ein Marktteilnehmer auf Aussagen der Chefin Bettina Orlopp im Rahmen einer Fachkonferenz vom Vortag. Demnach erwarte sie einen höheren Zinsüberschuss im dritten Quartal, Gebührenwachstum und stabile Kosten. Der Börsianer erwähnte auch Ausschüttungspläne positiv, betonte jedoch Unsicherheiten hinsichtlich der Situation mit der Unicredit./tih/ag/jha/
Quelle: dpa-Afx