TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Der deutliche Ölpreisanstieg infolge der Eskalation des Konflikts in Nahost hat zum Wochenstart die Börse in Tokio deutlich belastet. In China war das Bild durchwachsen. Die von Rohstoffaktien dominierte Börse in Australien hielt sich stabil.
Der am Samstag mit Angriffen der USA und Israels gestartete Iran-Krieg weitet sich nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei immer weiter aus. Die libanesische Hisbollah-Miliz feuerte in der Nacht zum Montag Raketen auf Israel ab und greift damit an der Seite Teherans in den Kampf gegen den Erzfeind ein. Die USA und Israel setzen ihre Angriffe im Iran fort - auch die Gegenangriffe Teherans auf Israel und Golfstaaten rissen nicht ab.
Der Iran hatte bereits am Wochenende den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge in der ölreichen Region am Persischen Golf.
Da Japan als rohstoffarmes Land von Energieimporten besonders abhängig ist und höhere Ölpreise schnell zu spüren bekommt, reagierte Anleger nervös. Der Leitindex japanische Nikkei 225
In China war das Bild durchwachsen. Während der von Technologiewerten stärker geprägte Hang Seng
Der australische ASX
Quelle: dpa-Afx