SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag uneinheitlich tendiert. Während es in Japan nach oben ging, verzeichneten Australien und Hongkong Verluste. An den chinesischen Festlandsmärkten, in Südkorea und Taiwan fand wegen Feiertagen kein Handel statt.
Positiv wirkte die Stabilisierung der Anleiherenditen nach dem jüngsten Ausverkauf der Festverzinslichen. Dazu trugen rückläufige Ölpreise bei. "Jede Entspannung am Ölmarkt reduziert unmittelbar die Inflationssorgen und damit auch den Druck auf die Anleiherenditen", betonte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.
Der Iran hat den USA nach Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vorgelegt. Dabei könnte die Straße von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut der "New York Times" und der "Financial Times" am Rande der UN-Woche in New York. Auf Nachfrage zu dem angeblichen Verhandlungsangebot der Iraner hieß es aus dem Weißen Haus: "Wir führen über die Vermittler positive und konstruktive Gespräche."
Davon profitierte die Börse Japans, das stark auf Rohstoffimporte angewiesen ist. Der Nikkei 225
Nicht ganz so gut sah es in Hongkong aus. Der Hang-Seng-Index
Nach unten ging es auch in Australien. Der S&P ASX 200
Quelle: dpa-Afx