SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die größeren Börsen in Asien haben sich am Freitag etwas von den jüngsten Abgaben erholt. In Südkorea und Taiwan wurde nicht gehandelt.
Die Märkte profitierten von der Entspannung der Ölpreise, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Ein Dementi von US-Präsident Donald Trump zu Medienberichten zu neuen US-Angriffen gegen den Iran beruhigte. "Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen", schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die US-Regierung führe "konstruktive Gespräche" mit Teheran. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hatte zuvor auf seinem Telegramkanal geschrieben, dass die Regierung in Teheran eine Antwort aus den USA prüfe.
Etwas gedämpft wurde die Kauflaune durch die schwachen Vorgaben aus dem US-Halbleitersektor. Zudem belastete ein Medienbericht über die Umsätze des ChatGPT-Entwicklers OpenAI. Dieser hatte Befürchtungen verstärkt, dass sich die KI-Ausgabenflut immer schwerer rechtfertigen lässt.
Japanische Aktien tendierten kaum verändert. Der Leitindex Nikkei 225
Etwas besser sah es in China aus. Der Hang-Seng-Index
Auch australische Aktien legten leicht zu. Der S&P ASX 200
Quelle: dpa-Afx