SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Nach den vorherigen Verlusten hielten sich die Veränderungen in Grenzen, wobei angesichts der politischen Unsicherheiten und der hohen Ölpreise die Kraft zu einer stärkeren Gegenbewegung fehlte.
So reichte es an den Börsen Südkoreas und Japans nur zu leichten Gewinnen. Der südkoreanische Leitindex Kospi
"Die Anleger schauen weiterhin voller Skepsis in den Nahen Osten und verlieren mehr und mehr die Hoffnung auf ein zeitnahes Ende des Krieges", stellte Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. "Nachdem sich nun auch die USA zu einer Abgabe von 20 Prozent auf Schiffsfracht hinreißen lassen wollen, legen die Ölpreise weiter zu."
Mit Sorge blicken Marktteilnehmer daher auf die anstehenden US-Verbraucherpreise. "Gerade erst gestern gab es Signale aus der amerikanischen Notenbank, dass eine Zinsanhebung notwendig sein könnte, um die latenten Inflationsrisiken einzudämmen", stellte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank fest. "Es gibt kaum Anleger, die eine weitere Zinsanhebung der amerikanischen Notenbank für vollkommen unmöglich erachten."
Gewinne verzeichneten unterdessen die chinesischen Börsen. Die jüngsten Handelsdaten hätten positiv überrascht, so die Marktstrategen der Deutschen Bank. Sowohl Exporte als auch Importe seien im Juni deutlich schneller gewachsen, als man erwartet habe. Der CSI-300-Index
Nahezu unverändert schloss die Börse in Australien. Der Leitindex S&P ASX 200
Quelle: dpa-Afx