PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben ihre anfänglichen Gewinne am Montag teilweise nur mit Mühe verteidigt. Sie setzten ihre vor dem Wochenende begonnene Erholung zunächst wegen neuer Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten fort. Diese hatte die Ölpreise wieder deutlich gedrückt. Doch rund um den US-Börsenauftakt ließ die Euphorie wieder nach. Im Technologiesektor machten sich am Nachmittag in der Chipbranche Sorgen vor China-Konkurrenz breit.

Zu tun hatten diese mit dem Chipausrüster ASML und der Angst, dass in in dem Land die Produktion von vergleichbaren Lithografiesystemen anläuft. Der ASML-Kurs sackte daraufhin um 8,5 Prozent ab und bremste dabei als größter Indexverlierer den EuroStoxx 50 . Der Leitindex der Eurozone legte nach einem Spitzenplus von 1,4 Prozent zur Mittagszeit am Ende noch um 0,02 Prozent auf 6.282,21 Punkte zu.

Außerhalb der Eurozone machte der schweizerische SMI im Verlauf mit einem Rekordhoch auf sich aufmerksam. Aus dem Handel ging er noch 0,66 Prozent höher bei 14.421,97 Zählern. Der britische FTSE 100 legte um 0,42 Prozent auf 10.781,75 Zähler zu./tih/he

Quelle: dpa-Afx