FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
Aktuell sprechen maue Vorgaben aus den USA und Asien für einen schwächeren Start. Vor allem der japanische Nikkei 225
Die Marktexperten Thomas Altmann von QC Partners sowie Stephen Innes verweisen auf steigende Ölpreise und Anleiherenditen als Belastung für den Aktienmarkt, während sich die erhoffte Lösung im Nahost-Krieg weiterhin nicht abzeichnet.
"Die Renditen 10- und 30-jähriger Bundesanleihen sind gestern auf neue 15-Jahres-Hochs geklettert", und auch in Frankreich oder den USA sehe es ähnlich aus, sagte Portfoliomanager Altmann. Obendrein verteuerten steigende Zinsen die Refinanzierung der Staaten, aber auch der Unternehmen. Wieder steigende Ölpreise brächten die Aktienmärkte zusätzlich unter Druck, da sie Inflationssorgen befeuerten.
Der Preis für die Öl-Sorte Brent stieg erneut deutlich über 90 US-Dollar je Barrel. Die Aussicht auf eine baldige Lösung im Krieg zwischen den USA und dem Iran trübte sich weiter ein, nachdem ein nächster Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus gemeldet worden war.
Unternehmensseitig ist es weiterhin ruhig, nachdem die Berichtssaison so gut wie beendet ist. Aus dem MDax
Das SDax
Bewegen dürften insbesondere Umstufungen von Einzelwerten durch Analysten. So hat Analyst David Dymonds von der französischen Investmentbank Exane BNP Paribas das Kursziel für Lanxess
Dagegen wurde die Privatbank Berenberg positiver für Sixt
Barclays-Analyst Jonathon Unwin hob unterdessen das Kursziel für den Pharma-Verpackungsspezialisten Schott Pharma von 16 auf 27 Euro an und seine Einschätzung von "Equal Weight" auf "Overweight". Nach drei Jahren sinkender Gewinnerwartungen erwartet er nun eine Trendwende. Als Impulsgeber sieht er neu verhandelte Verträge und ist optimistisch für das Wachstum im Bereich "Ready-to-use"-Primärverpackungen sowie Spezialfläschchen für instabile Medikamente./ck/mis
Quelle: dpa-Afx