FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
Seither hat der Dax um sechseinhalb Prozent zugelegt und sein Jahresplus auf knapp acht Prozent ausgebaut. Seit dem Jahrestief im März - ausgelöst durch den Iran-Krieg und stark verteuerter Ölpreise - stieg er sogar um etwas mehr als 20 Prozent.
Der MDax
Nach Monaten voller Sorge und Ungewissheit beunruhigt die verfahrene Lage im Iran-Krieg die Anleger immer weniger. Und das, obwohl in dem für 60 Tage anberaumten Rahmenabkommen zur Klärung besonders umstrittener Themen wie etwa dem Umgang mit Irans Atomprogramm weiter keine Fortschritte erzielt wurden und dieses nun ausläuft. Stattdessen goss US-Präsident Donald Trump kurz vor dem Wochenende "Öl ins Feuer", als er die Übernahme der Straße von Hormus ankündigte. Der Iran stellte daraufhin die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage.
Anlagestratege Mislav Matejka von der Bank JPMorgan bleibt derweil generell optimistisch für die Aktienmärkte. Grund dafür sind die steigenden Unternehmensgewinne. Trotz der Indexrekorde sei die Positionierung der Anleger weiter alles andere als extrem, schrieb er. Die Marktbreite nehme zu, was heißt, dass die Anstiege nicht nur von wenigen starken Werten getragen werden.
Hinzu kommt, dass in den USA die jüngsten Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten die Sorgen vor steigenden Leitzinsen in den USA vorerst wieder in den Hintergrund haben treten lassen.
Unternehmensseitig blieb es am Montag ruhig. Im Dax erholte sich die Aktien mit KI-Bezug, wie etwa Siemens Energy
Das Vonovia-Papier
Im MDax profitierte der Anteilsschein von Salzgitter
Im SDax
--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
Quelle: dpa-Afx