FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei weiter starken Vorgaben von den Übersee-Börsen ist für den Dax am Donnerstag die Hürde von 25.000 Punkten nach den jüngsten Gewinnen noch zu hoch. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex prozentual fast unverändert bei 24.916 Punkten.

Für den MDax mit den mittelgroßen Werten ging es um 0,45 Prozent auf 31.923 Zähler hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verbuchte ein Plus von 0,2 Prozent.

Im Fokus stehen erneut Quartalsberichte, der Ölpreis und die Lage im Iran. Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich.

Im Dax sanken die in diesem Jahr bereits sehr schwachen Papiere von Siemens Healthineers nach Quartalszahlen um 5 Prozent. Anhaltende Probleme der Labordiagnostik-Sparte in China sowie die wieder steigende Inflation lassen den Medizintechnikkonzern für das laufende Geschäftsjahr pessimistischer werden.

Henkel legten hingegen um 5 Prozent zu. Der Konsumgüterhersteller bestätigte die Prognose und kam beim organischen Umsatz im ersten Jahresviertel etwas besser voran als gedacht.

Im MDax sackten Lanxess um 12 Prozent ab. JPMorgan bemängelte die Aussichten des Chemiekonzerns für das zweite Quartal. Auch der Schmierstoffhersteller Fuchs erlitt Kursverluste von 3,7 Prozent nach Geschäftszahlen.

Deutz dagegen sprangen um 8,8 Prozent hoch. Die DZ Bank nannte das erste Quartal des Motorenherstellers solide. Erholt präsentierten sich zudem die Titel des Staplerherstellers Jungheinrich mit einem Plus von 9,2 Prozent nach Bestätigung der Jahresziele.

SAF-Holland , PVA Tepla und Suss Microtec waren nach Quartalszahlen die Favoriten im Nebenwerteindex SDax mit Aufschlägen von 5 bis 10 Prozent./ajx/jha/

Quelle: dpa-Afx