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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Mit höchst unterschiedlichen Kursverläufen haben sich die Aktien der Deutschen Bank
Dagegen machten Anleger bei den Titeln von DWS nach dem Rekordhoch vom Vortag Kasse. Allein seit Mitte Juni hatten die Anteilsscheine der Fondsgesellschaft bis zum Vortag rund ein Viertel an Wert gewonnen. Am Mittwoch verloren sie zuletzt 4,2 Prozent auf 68,75 Euro.
Sprudelnde Gewinne im Geschäft mit Wertpapieren, Währungen und der Begleitung von Börsengängen bescherten der Deutschen Bank im zweiten Quartal einen Milliardengewinn auf Rekordniveau. Das Vorsteuerergebnis war mit knapp 2,7 Milliarden Euro nur minimal geringer als im gleichen Zeitraum des Rekordjahres 2007. Zum Gewinnplus trug die Investmentbank mit einem Sprung um fast 60 Prozent fast die Hälfte bei. Angesichts der guten Ergebnisse will die Bank weitere 500 Millionen Euro in den Rückkauf eigener Aktien stecken.
Die Zahlen seien "auf ganzer Linie stark", lautete das erste Fazit von Kian Abouhossein von JPMorgan. Außer im Fondsgeschäft habe die Bank die durchschnittlichen Markterwartungen in allen Geschäftsfeldern übertroffen. Im Geschäft mit Anleihen habe sie besser abgeschnitten als die US-Konkurrenz. Das Investmentbanking rage heraus.
Joseph Dickerson vom Analysehaus Jefferies sprach von insgesamt robusten Resultaten. Im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen sowie mit Blick auf die Erträge insgesamt habe das Finanzinstitut stark abgeschnitten.
Das Geldhaus habe die Erwartungen vollständig übertroffen, schrieb Anke Reingen von der kanadischen Bank RBC. Neben dem Investmentbanking hätten auch die anderen Bereiche positiv überrascht. Die Kosten seien wie prognostiziert ausgefallen.
Die DWS sammelte im zweiten Quartal deutlich mehr Geld von Anlegern ein als gedacht. Unter dem Strich flossen dem Fondsanbieter weitere fast 25 Milliarden Euro zu. Die Erträge wuchsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent, verfehlten damit aber die Erwartungen von Analysten ebenso, wie beim Vorsteuergewinn, der nur knapp über dem Vorjahreswert lag. Das verwaltete Vermögen von DWS habe mit 1,19 Billionen Euro einen Höchststand erreicht, sagte Vorstandschef Stefan Hoops.
Analyst Ben Bathurst von der Bank RBC bemängelte deutlich niedrigere Gebühreneinnahmen des Vermögensverwalters sowie stärker als erwartet gestiegene Kosten. Dadurch sei der Gewinn vor Steuern um neun Prozent unter der Markterwartung geblieben./edh/stw/jha/
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Quelle: dpa-Afx