NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen dürften sich auch zur Wochenmitte schwertun mit weiteren Kursgewinnen. Im vorbörslichen Handel am Mittwoch überwogen leichte Verluste. Etwas stärker dürfte es an der Technologiebörse Nasdaq abwärts gehen, der Nasdaq 100 wird vom Broker IG knapp eine Stunde vor Handelsbeginn 0,6 Prozent niedriger indiziert. Hier zeigten vor allem Halbleiteraktien wie AMD , Broadcom und Micron Technology Schwäche.
Der Leitindex Dow Jones Industrial wurde vorbörslich 0,3 Prozent niedriger berechnet mit 49.040 Punkten. Tat sich der Dow Ende 2024 und Anfang 2025 mit der Marke von 45.000 Punkten schwer, so erweist sich nun die runde Schwelle von 50.000 Zählern als vorerst zu hohe Hürde.
Leicht belastend wirkten die Erzeugerpreise. Diese legten im November im Jahresvergleich stärker zu als erwartet. Das drückte im vorbörslichen Handel etwas auf die Notierungen.
In die Saison der Quartalsbilanzen großer US-Banken kommt Schwung. Vorbörslich legten die Bank of America und Wells Fargo ihre Geschäftsberichte vor. Bei der Bank of America übertrafen der wichtige Zinsüberschuss und das Ergebnis die Erwartungen, der Kurs fiel dennoch um 2,2 Prozent.
Wells Fargo blieb dagegen mit dem Zinsüberschuss etwas hinter der Konsensschätzung zurück, der Kurs fiel um 2,7 Prozent. Die Citigroup rechnet in diesem Jahr mit höheren Ausgaben, übertraf aber im vierten Quartal die Markterwartungen. Der Kurs stieg um 1,5 Prozent.
Papiere des E-Fahrzeugherstellers Rivian Automotive verbilligten sich vorbörslich um 3,2 Prozent. Die Großbank UBS stufte die Aktien von "Neutral" auf "Sell" und begründete dies mit einem nicht mehr attraktiven Verhältnis von Anlagechancen zu -risiken./bek/jha/
Quelle: dpa-Afx