WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt ist am Montag kaum verändert in die neue Woche gestartet. Der Leitindex ATX
Im Fokus stand weiterhin der Iran-Krieg. Zwar hatten sowohl der Iran als auch die USA zuletzt von einer absehbaren Einigung zur Wiederaufnahme des freien Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz gesprochen. Allerdings gab es seit Kriegsbeginn schon etliche Kehrtwenden und die Gemengelage ist äußerst komplex. So bekräftigte der Iran am Montag einmal mehr, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormuz zu erheben.
Wie Außenamtssprecher Esmail Baghaei sagte, erarbeite der Iran gemeinsam mit dem Oman "Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See". Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben. Der Streit um die Durchfahrtsrechte auf einer internationalen Schlüsselroute für Öl, Gas und Düngemittel gilt als ein wesentlicher Auslöser für die jüngste Eskalation im militärischen Konflikt zwischen den USA und dem Iran. In der Folge stiegen auch die Ölpreise zuletzt wieder deutlich.
In Wien rückte auf Unternehmensebene Wienerberger
Auch der Caterer Do&Co wird am Mittwoch Quartalszahlen veröffentlichen. Am Montag gaben die Werte um 1,71 Prozent nach.
Die meisten Bankaktien standen, wie schon am Freitag, im Zeichen von Gewinnmitnahmen. Bawag
Europaweit verzeichneten Technologiewerte Gewinne. Diesem Trend schloss sich Aktien von AT&S
Im prime market legten die Werte von Kapsch TrafficCom um 4,78 Prozent zu, jene von Zumtobel
Quelle: dpa-Afx