WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat die neue Handelswoche mit Verlusten begonnen. Dabei belasteten am Montag das deutliche Minus bei AT&S
Nach dem Ende der US-Angriffsserie im Iran gaben die Ölpreise zunächst merklich nach. Zuletzt erholten sich die Preise aber ein wenig von ihren Tiefstständen. Kurzzeitig war der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im September bis auf 87,55 Dollar gefallen. Ein Fass kostete zuletzt aber wieder um die 90 Dollar. Dennoch wurden die Aktien der Energie- und Ölbranche belastet. OMV
Gut informierte Quellen aus Pakistan halten eine limitierte US-Bodenoffensive für immer wahrscheinlicher. Die Bewertung pakistanischer Geheimdienste sei, dass US-Präsident Donald Trump Warnungen seines eigenen Militärs ignorieren und mit einer begrenzten Offensive iranische Küstenregionen einnehmen könnte, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen in Islamabad. Die Bewertung stütze sich auf militärische Beobachtungen.
Der ATX-Shootingstar AT&S fand sich um 13,62 Prozent deutlich tiefer. Einerseits litt die Aktie des Leiterplattenherstellers unter weiteren Gewinnmitnahmen, andererseits wurde sie heute ex-Dividende gehandelt.
Weitere Verlierer des Tages waren die Werte von Lenzing und Andritz
Im prime market fielen die Werte von Kapsch TrafficCom um 7,58 Prozent. Der Wiener Mautsystemanbieter setzt nach einem deutlichen Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2025/26 den Sparstift an. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben "umfassende Kosteneinsparungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen" ergreifen sowie Teile des Geschäftsportfolios verkaufen. Mit den wichtigsten Gläubigern habe man eine Vereinbarung getroffen, um mehr Zeit für eine finanzielle Neuordnung zu bekommen.
Nur wenige Aktien schafften es in den positiven Bereich. Wienerberger
Ins Plus kam auch der Airline-Caterer Do&Co, der von der Erholungsbewegung im Reisesektor profitierte und sich um ein Prozent verteuerte.
Im prime market kletterten die Werte von Bajaj Mobility um 3,03 Prozent nach oben. Die Telekom Austria
Quelle: dpa-Afx