WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat am Mittwoch schwächer geschlossen. Der heimische Leitindex ATX
Die verschärfte Lage im Nahost-Konflikt sorgte bei den Anlegern international wieder für Zurückhaltung. Die Anleger reagierten nervös auf Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump. Aus seiner Sicht habe der Iran zu lange gebraucht, um ein Abkommen auszuhandeln. Jetzt müsse das Land "den Preis dafür zahlen", erklärte er. Der Ölpreis als Gradmesser für geopolitische Spannungen zog an.
An diesem Donnerstag wird die EZB ihre Leitzinsentscheidung bekanntgeben. Die anhaltende Blockade der Straße von Hormus und die damit verbundenen Inflationsgefahren haben zuletzt die Erwartung höherer Leitzinsen geschürt. Die EZB dürfte ihren Leitzins demnach um 0,25 Prozentpunkte anheben.
Am österreichischen Aktienmarkt blieben Unternehmensmeldungen rar. Die Raiffeisen Bank International
Die Aktien der Erste Group
Die Verbund-Titel büßten zwei Prozent auf 58,45 Euro ein. Die Analysten von Deutsche Bank Research hatten ihre Verkaufsempfehlung "Sell" für die Aktie des Stromversorgers bestätigt und ihr Kursziel von 55 Euro beibehalten. Gemäß der Analyse werden die Aussichten für den Wasserkraftbereich nicht besser. Bei Deutsche Bank Research geht man davon aus, dass der Verbund noch vor der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse eine Gewinnwarnung aussprechen muss.
Abwärts ging es auch für die Schwergewichte OMV
Quelle: dpa-Afx