WIEN (dpa-AFX) - In einer international vorsichtigeren Anlegerstimmung und nach teils deutlichen Gewinnmitnahmen im Bankensektor hat der ATX
Auch das europäische Umfeld zeigte sich klar schwächer. Eine ungünstige Gemengelage aus überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten, anhaltenden Diskussionen über hohe KI-Investitionen und enttäuschenden Nachrichten auf Unternehmensebene schlug den Anlegern aufs Gemüt. Hinzu kamen deutliche Verluste bei Kryptowährungen, während mit den Edelmetallen klassische sichere Häfen ihre Talfahrt fortsetzten.
Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) brachte inzwischen keine Überraschung. Die Währungshüter beließen den Einlagenzins bei zwei Prozent.
Mehrere Schwergewichte gaben deutlich nach und belasteten den Leitindex. So kamen die OMV
Im Bankensektor büßten Erste Group
AT&S-Aktien fielen um 1,8 Prozent. Auch hier nahmen die Anleger Gewinne mit, nachdem sich die Titel rund um die Zahlenvorlage am Dienstag um fast ein Drittel verteuert hatten. Seit Jahresbeginn stehen die Titel dennoch mehr als 50 Prozent im Plus./spa/sto/APA/jha
Quelle: dpa-Afx