WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch schwächer aus dem Handel verabschiedet. Der ATX
Am österreichischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine sehr dünne Meldungslage vor. Von Analystenseite meldete sich die Wiener Privatbank mit einer bestätigten "Verkaufen"-Empfehlung für die Voestalpine
Bei den schwer gewichteten Bankenwerten herrschten überwiegend negative Vorzeichen vor. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International
Deutlich tiefer präsentierten sich die Aktien von Versicherungskonzernen. Die Papiere der Vienna Insurance Group (VIG)
Unter den weiteren Schwergewichten steigerten sich Wienerberger
Ins Blickfeld rückte auch eine Konjunktureinschätzung. Das fehlende Vertrauen in ein stabiles Abkommen zwischen den USA und dem Iran hat die Konjunkturstimmung in Österreich wieder eingetrübt. Der Unicredit Bank Austria Konjunkturindikator fiel im Juni auf minus 1,8 Punkte (Mai: minus 1,4). Die Stimmung in der Industrie und im Dienstleistungssektor habe sich verschlechtert, weniger Pessimismus gebe es am Bau, hieß es in einer Mitteilung der Bank Austria.
Im zweiten Quartal 2026 dürfte die österreichische Wirtschaft stagniert sein. "Dennoch dürfte das BIP in Österreich im ersten Halbjahr um 0,8 Prozent im Jahresvergleich zugelegt haben", wird UniCredit-Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer zitiert./ste/mik/APA/men
Quelle: dpa-Afx