WIEN (dpa-AFX) - Nach dem jüngsten Ausverkauf haben die Investoren am Wiener Aktienmarkt am Freitag weiter Risiken gescheut. "Es wird ungemütlich an den Finanzmärkten", beschrieben die Analysten der Helaba die Situation an den Börsen. "Ein ungutes Gemisch aus geopolitischen Spannungen, dem schier unstillbaren Kapitaldurst im KI-Sektor sowie fortgesetzten Bedenken hinsichtlich Frankreichs Bonität zerrt an den Nerven der Anleger."
Dass Anleger zugunsten defensiver Sektoren umschichteten, hatte auch den zyklisch geprägten ATX
Am Donnerstag war der ATX über viereinhalb Prozent auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni abgerutscht. Vom Rekord-Schlusskurs von mehr als 7.000 Punkten Ende September ist er um über zehn Prozent zurückgefallen. Marktbeobachter sprechen bei einem Rückgang dieser Größenordnung auch aus technischer Sicht von einer Korrektur. Die Analysten der Erste Group
Frische Konjunkturdaten trugen zum Wochenausklang kaum dazu bei, die Sorgen der Anleger zu lindern. In Frankreich fiel die Unternehmensstimmung angesichts der politischen Unruhen und der Sorgen über die Staatsfinanzen deutlich.
Bei einigen der Banken sowie den Halbleiteraktien AT&S
Klare Gewinne gab es dagegen in den Öl- und Versorgeraktien, die von steigenden Energiepreisen profitierten. Im ATX schlossen Verbund und OMV
Quelle: dpa-Afx