NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Großbank Citigroup hat zum Jahresstart noch stärker zugelegt als erwartet. Im ersten Quartal wuchsen die Erträge im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 24,6 Milliarden US-Dollar (21 Mrd Euro), wie das Geldhaus am Dienstag in New York mitteilte. Der Gewinn sprang sogar um 42 Prozent auf fast 5,8 Milliarden Dollar nach oben. Damit übertraf die Bank die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten deutlich. Die Citigroup-Aktie gewann im vorbörslichen US-Handel anderthalb Prozent an Wert.

Bankchefin Jane Fraser sprach von einem außergewöhnlich starken Start ins Jahr. Die Betreuung von Fusionen und Übernahmen habe die Gebühreneinnahmen deutlich nach oben getrieben. Zu den Kriegen am Persischen Golf, den gestiegenen Ölpreisen und den erwarteten wirtschaftlichen Folgen äußerte sich die Managerin in ihrem Kurz-Statement nicht - anders als ihre Kollegen von JPMorgan und Wells Fargo.

Fraser hatte der Citigroup eine harte Sanierung verordnet und Ende 2024 den Abbau von 20.000 Jobs angekündigt und dabei mehrere Führungsebenen gestrichen. Zudem trennte sich die Bank von Geschäftsteilen.

Damit sieht die Managerin sich jetzt auf der Zielgeraden: "Wir haben die Endphase unserer Verkäufe erreicht, und 90 Prozent unserer Umbauvorhaben sind jetzt nah an ihrem Zielzustand." Jetzt sei die Citigroup auf sehr gutem Weg, in diesem Jahr wie geplant eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von 10 bis 11 Prozent zu erzielen. Im ersten Quartal lag diese Rendite sogar bei 13,1 Prozent./stw/err/jha/

Quelle: dpa-Afx