FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag etwas gesunken. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel am Nachmittag um 0,11 Prozent auf 120,94 Punkte. Im Gegenzug stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf 3,48 Prozent.

Am Nachmittag wurden die Renditen durch einen Anstieg der Ölpreise gestützt. Nachdem die Notierungen am Ölmarkt im frühen Handel noch gefallen waren, legten sie zuletzt wieder zu und verstärkten die Inflationssorgen der Anleger. Bereits in der vergangenen Woche hatte ein Medienbericht über den Plan zu neuen US-Angriffen auf den Iran die Ölpreise deutlich nach oben getrieben

Zum Wochenauftakt zeigte sich am Markt für Staatsanleihen aber ein eher impulsarmer Handel. Im Tagesverlauf standen keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren konnten. Zudem bleibt der Kassahandel am Anleihenmarkt in den USA wegen des Feiertags Columbus Day geschlossen.

Auch bei den Renditen für französische Staatsanleihen ging es wieder aufwärts bis auf 4,89 Prozent in der zehnjährigen Laufzeit. Am Freitag hatten sich französische Staatsanleihen noch besser als Bundesanleihen entwickelt, schreiben die Experten der Dekabank. Der Renditeabstand habe sich in der zehnjährigen Laufzeit wieder eingeengt. Der sogenannte Spread war zuletzt stark gestiegen, weil sich zunehmend Sorgen über die Staatsfinanzen Frankreichs breitgemacht hatten./jkr/nas

Quelle: dpa-Afx