NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro
Über das Wochenende sanken die Ölpreise etwas, was die Nachfrage nach US-Dollar dämpfen kann. Der Rohstoff wird weltweit ganz vorwiegend in der US-Währung gehandelt. Steigen die Preise für Rohöl, kann die Nachfrage nach dem Greenback anziehen und den Devisenkurs beeinflussen.
Weiterhin dürfte aber die Zinspolitik in den großen Wirtschaftsblöcken das Geschehen am Devisenmarkt bestimmen. Finanzmarktindikatoren deuteten sowohl in den USA als auch in der Eurozone auf weitere Leitzinsanhebungen bis zum Jahresende hin. Grund ist der anhaltende Inflationsdruck infolge des Iran-Kriegs. Verbraucher erwarten laut einer Umfrage der EZB wegen des Ölpreisschocks eine anhaltend hohe Inflation im Euroraum./men/stk
Quelle: dpa-Afx