NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
An den Finanzmärkten schwindet die Geduld mit dem Verlauf der Verhandlungen für ein Ende des Iran-Kriegs und eine Öffnung der Straße von Hormus. Die Ölpreise standen im Tagesverlauf zeitweise unter Druck, legten zuletzt aber wieder zu. Der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif hatte gesagt, dass die Signale der vergangene Tage darauf hindeuteten, dass die USA und der Iran "kurz vor einer Art Einigung stehen". Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Schließlich wurden bisher Hoffnungssignale immer wieder enttäuscht. Die Auswirkungen am Devisenmarkt hielten sich jedoch in Grenzen.
Der Markt wartet nun auf die US-Verbraucherpreisdaten für den Monat Juli, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Es wird ein leichter Rückgang der Inflationsrate auf 3,4 Prozent erwartet.
Zuletzt haben sich Spekulationen auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im weiteren Verlauf des Jahres abgeschwächt. Insbesondere durch den enttäuschenden Arbeitsmarktbericht der US-Regierung vom vergangenen Freitag hätten die Zinserwartungen einen Dämpfer erhalten, hieß es in einer Analyse der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)./ajx/jsl/he
Quelle: dpa-Afx