FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
In der vergangenen Woche war der Kurs des Euro erstmals seit rund anderthalb Jahren wieder unter die Marke von 1,12 Dollar gefallen, vor allem wegen schwacher Konjunkturdaten in Europa, Sorgen um die Finanzlage Frankreichs sowie Zinserhöhungsspekulationen in den USA.
Die Experten der Landesbank Helaba schrieben zu Wochenbeginn, die Zinsfantasie sei mittlerweile jedoch etwas gedämpfter als noch vor einiger Zeit. Zinserhöhungen seien beiderseits des Atlantiks eingepreist. Vor diesem Hintergrund würden die Finanzmärkte von Inflationssorgen in Schach gehalten. Die Analysten verwiesen insbesondere auf die anstehende Veröffentlichung von US-Inflationszahlen an diesem Mittwoch. Hohe und weiter steigende Öl- und Benzinpreise sprächen dabei für einen Anstieg.
An diesem Montag stehen keine für den Devisenmarkt kursbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda./men/mis
Quelle: dpa-Afx