FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Der Devisenmarkt wird weiterhin durch die Ölpreisentwicklung und die Lage im Nahen Osten dominiert. Die Ölpreise bewegten sich nur geringfügig. Die Unsicherheit wegen des Kriegs im Nahen Osten bleibt aber hoch. In der Nacht lieferten sich die USA und der Iran eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Irans Revolutionsgarden feuerten in der Nacht ballistische Raketen und Drohnen auf die benachbarten Golfstaaten Kuwait und Bahrain, um nach Angaben des Iran US-Stützpunkte zu treffen. Das US-Militär wiederum griff eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus an.
US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran bekräftigt, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran zum Iran-Krieg andauern. Er habe dem Iran gesagt, es sei an der Zeit, "auf die eine oder andere Weise einen Deal abzuschließen", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Vor Trumps Post hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den Revolutionsgarden nahesteht, berichtet, seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt. Bereits am Montag hatte die iranische Agentur Tasnim ähnlich berichtet und das Ende der indirekten Verhandlungen mit dem andauernden Krieg Israels gegen die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon begründet./men/stk
Quelle: dpa-Afx