FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
An den Finanzmärkten hat sich die Spekulation auf steigende Leitzinsen in den USA zuletzt abgeschwächt, was den Dollar belastet und dem Euro im Gegenzug Auftrieb verliehen hatte. Zu Beginn der Woche war die Gemeinschaftswährung über der Marke von 1,16 Dollar gestiegen und hatte den höchsten Stand seit Mitte Juni erreicht.
An den Finanzmärkten bleibt der Fokus auf der Entwicklung der Renditen für Staatsanleihen, nachdem ein Anstieg der Ölpreise die Inflationserwartungen verstärkt hatte. Zuletzt hat sich der Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen aber nicht fortgesetzt.
Im weiteren Handelsverlauf dürften Preisdaten aus der Eurozone stärker in den Fokus rücken. Am späten Vormittag werden die Inflationsdaten für Juli erwartet. Wegen der zuletzt gestiegenen Ölpreise wird eine Teuerungsrate von knapp drei Prozent erwartet. Sie liegt damit deutlich über dem von der EZB angestrebten Inflationsziel von mittelfristig zwei Prozent.
Bereits am Morgen war in Großbritannien ein Anstieg der Inflation im Juli auf 2,9 Prozent gemeldet worden, von zuvor 2,6 Prozent. Als Preistreiber gilt auch hier ein Anstieg der Preise für Kraftstoffe. Der Kurs des britischen Pfund stieg nach den Inflationsdaten auf ein Tageshoch bei 1,1558 US-Dollar./jkr/jsl/jha/
Quelle: dpa-Afx