NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro
In den Verhandlungen um eine Beendigung des Iran-Kriegs gab es zuletzt eher wieder Rückschritte - und so war Dollar zunächst als Weltleitwährung gefragt. Nach US-Bombardierungen am Wochenende wurde von den iranischen Revolutionsgarden ein Vergeltungsschlag vermeldet. Außerdem hieß es zwischenzeitlich von einer iranischen Nachrichtenagentur, der Austausch mit den USA werde aus Protest gegen eine erneute Eskalation der Lage im Libanon eingestellt.
Trump kündigte später aber an, Israel und die proiranische Hisbollah-Miliz würden im Libanon ihre gegenseitigen Angriffe zunächst stoppen. Außerdem schrieb er auf der Plattform Truth Social, die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran für ein mögliches Rahmenabkommen im Iran-Krieg gingen in "schnellem Tempo" weiter. Anleger sahen darin wieder ein beruhigendes Signal.
Ausgewertet wurden auch frische Wirtschaftssignale. Während sich die Industriestimmung in der Eurozone im Mai nach einer zweiten Schätzung weniger eintrübte als erwartet, hat sie sich in der US-Industrie überraschend deutlich aufgehellt. Laut dem Analysten Constantin Lüer von der NordLB unterstreicht der amerikanische Einkaufsmanagerindex mit einem Anstieg auf 54 Punkte "die anhaltend robuste Verfassung der US-Industrie"./tih/he
Quelle: dpa-Afx