NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Donnerstag nur wenig von der Stelle bewegt. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung mit zuletzt 1,1648 US-Dollar ähnlich viel wie im europäischen Nachmittagsgeschäft. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1645 (Mittwoch: 1,1669) Dollar festgesetzt.

Konsumdaten aus Deutschland ließen den Devisenmarkt kalt. Das von den Konsumforschungsinstituten GfK und NIM erhobene Konsumklima verbesserte sich im Juli stärker als von Volkswirten erwartet. "Der spürbare Anstieg ist neben der leicht gesunkenen Sparneigung vor allem auf die deutlich gestiegenen Einkommenserwartungen zurückzuführen", heißt es in der Mitteilung.

Das Interesse der Anleger richtet sich zunehmend auf das anstehende internationale Notenbanksymposium in Jackson Hole. Die Rede des US-Notenbankvorsitzenden Kevin Warsh wird erst am Freitag erwartet.

In den ersten Monaten als Notenbankchef hat dieser die Kommunikation der Notenbank Fed deutlich gestrafft. "Sollte Warsh seiner bisherigen Kommunikationsstrategie treu bleiben, sind keine Hinweise auf das weitere geldpolitische Vorgehen zu erwarten", heißt es in einer Analyse der DZ Bank./jsl/gl/he

Quelle: dpa-Afx