NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro
Eine insgesamt geringe Bewegung entsprach der Tendenz an den Finanzmärkten insgesamt, denn auch am US-Aktienmarkt waren auf der Rekordrally meist nur noch kleinere Schritte drin. Widersprüchliche Aussagen der Parteien hielten die Unsicherheit rund um den Iran-Krieg hoch. Als Weltreservewährung profitiert der Dollar tendenziell von der unsicheren Lage.
US-Präsident Donald Trump nannte gegenüber dem US-Sender ABC die "nächste Woche" als Zeitraum für eine mögliche Einigung auf ein Rahmenabkommen, das die Öffnung der Straße von Hormus umfasst. In der Vergangenheit wurde er mit seinen Zeitplänen aber immer wieder von der Realität eingeholt. Aus dem Iran hieß es, seit mehreren Tagen schon fänden keine Gespräche mehr statt. Trump bekräftigte aber umgehend deren Andauern.
In der Eurozone stärkten Inflationsdaten am Dienstag die Erwartung, dass die Europäische Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche die Leitzinsen anheben wird. Getrieben vom Iran-Krieg legten die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 3,2 Prozent zu. Ohne eine schnelle und deutliche Änderung der Lage im Persischen Golf geht der Commerzbank-Experte Vincent Stamer davon aus, dass sich die Inflation bei gut 3 Prozent festsetzen wird./tih/he
Quelle: dpa-Afx