FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Belastet wurde der Euro durch eine unerwartet schwache Wirtschaftsstimmung in der Eurozone. Der von der EU-Kommission erhobene Stimmungsindikator Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel im September um 0,5 Punkte auf 97,9 Zähler. Analysten hatten hingegen im Monatsvergleich einen weiteren Anstieg erwartet. Der Stimmungsdämpfer geht vor allem auf einen Rückgang des Konsumklimas zurück.
Am Nachmittag stützten überraschend schwache Konjunkturdaten aus den USA den Euro etwas. Im September hatte sich die Stimmung der amerikanischen Verbraucher deutlich eingetrübt und den tiefsten Stand seit zwölf Jahren erreicht. Die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft werde von den Verbrauchern überwiegend pessimistisch eingeschätzt, sagte Dana Peterson, Chefvolkswirtin des Forschungsinstituts Conference Board. Mit ausschlaggebend seien hohe Kosten für Waren und Dienstleistungen gewesen, insbesondere die Preise für Öl- und Gas hätten belastet.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85718 (0,85785) britische Pfund, 178,41 (178,50) japanische Yen und 0,9461 (0,9464) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.165 Dollar. Das waren etwa 49 Dollar mehr als am Vortag./jkr/he
Quelle: dpa-Afx