FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Montag leicht gefallen. Nachdem sich die Notierung im Tagesverlauf kaum verändert hatte, geriet sie am Nachmittag etwas unter Druck und ist auf ein Tagestief bei 1,1467 US-Dollar gefallen. Am Morgen war der Euro noch etwas höher bei 1,1480 gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1490 (Freitag: 1,1460) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8703 (0,8726) Euro.

Zu Beginn der Handelswoche gab es am Devisenmarkt nur wenig Impulse. Im Tagesverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Ein erneuter Rückgang der Ölpreise und ein Rückgang der Renditen von Staatsanleihen konnten dem Kurs des Euro keine neue Richtung geben.

Nach Einschätzung von Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen ist nach der Zinserhöhung der US-Notenbank Fed in der vergangenen Woche im Kampf gegen eine erhöhte Inflation eine Beruhigung an den Märkten eingetreten, die sich auch zu Beginn der neuen Woche zeige. Die Zinserhöhung in den USA hatte den Euro am vergangenen Mittwoch deutlich belastet. Seitdem hielt sich der Kurs der Gemeinschaftswährung in einer vergleichsweise engen Handelsspanne.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85780 (0,85880) britische Pfund, 180,70 (180,94) japanische Yen und 0,9438 (0,9462) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.355 Dollar. Das waren rund 13 Dollar mehr als am Vortag./jkr/nas

Quelle: dpa-Afx