FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag zum US-Dollar leicht nachgegeben. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1419 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas höher notiert. Zeitweise existierende Kursaufschläge wurden wieder abgegeben. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1430 (Donnerstag: 1,1435) Dollar fest.
Die Lage mit Blick auf den Iran beruhigte sich. US-Präsident Donald Trump hat zwar das Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg bekräftigt. Zugleich ließ er die Tür für Gespräche weiter offen. Trump schrieb dazu konkret, Teheran habe um eine Fortführung von Gesprächen gebeten. Das Wort Gespräche setzte Trump in Anführungszeichen. Er schrieb weiter, dass man dem zugestimmt habe.
Die Entwicklung im Iran-Krieg spielte am Devisenmarkt zuletzt keine so große Rolle. Schließlich wird an den Finanzmärkten überwiegend erwartet, dass die US-Notenbank Fed nochmal die Leitzinsen anheben wird. Ökonomen verweisen auf die robuste Konjunktur und die hohe Inflation.
Inflationsdaten aus der Eurozone bewegten den Markt kaum. In Deutschland und Frankreich ging die Preissteigerung im Juni zurück. Es handelte sich allerdings jeweils um eine zweite Schätzung, die eine vorherige Erhebung bestätigte.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85155 (0,85363) britische Pfund, 185,02 (185,72) japanische Yen und 0,9223 (0,9227) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.106 Dollar. Das waren rund 17 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he
Quelle: dpa-Afx